In einem überraschend vorgelegten Zwischenbericht zum ersten Quartal bekräftigt das Zuger Finanzinstitut zudem seine Jahresprognosen.
Partners Group habe in den ersten drei Monaten 2026 in allen Privatmarkt-Vermögensklassen und Kundenstrategien insgesamt neue Kundengelder in Höhe von 8,3 Milliarden US-Dollar eingesammelt, heisst es in der Mitteilung. Dabei stammten 5,0 Milliarden Dollar aus kundenspezifischen Lösungen und 3,3 Milliarden aus traditionellen Programmen.
Transparenz schaffen
Partners Group wolle mit dem Zwischenbericht Transparenz bezüglich seiner Aktivitäten schaffen, heisst es in der Mitteilung. Das Unternehmen sei zuversichtlich, dass es gut aufgestellt ist, um das derzeitige komplexe Umfeld «erfolgreich zu meistern».
Vor allem in den USA ist es in den vergangenen Wochen zu zahlreichen Abzügen von Privatanlegern aus Private Credit Fonds gekommen, nachdem mehrere Anbieter angekündigt hatten, Rückzahlungen auszusetzen.
Gelder zurückerstattet
Partners Group habe derweil im ersten Quartal insgesamt 5,7 Milliarden Dollar an Liquidität an die Kunden zurückerstattet, betont das Zuger Unternehmen. Das sei vor allem durch Realisierungen bei Private Equity und Infrastruktur-Investitionen erfolgt. Bei seinen Anlagen verfolge das Unternehmen derweil einen disziplinierten Ansatz. Insgesamt habe es 2,8 Milliarden Dollar investiert.
Das Finanzinstitut bestätigt derweil seine früheren Prognosen für 2026: Demnach erwartet Partners Group trotz des «komplexen Umfelds» im Gesamtjahr Kapitalzusagen von 26 bis 32 Milliarden Dollar. Die sogenannten Tail-down-Effekte aus den reifen Programmen dürften sich auf -10 bis -13 Milliarden Dollar belaufen, vor allem weil sich die Effekte bei einigen Fonds vom späten 2025 auf das frühe 2026 verschoben hätten.
(AWP)

