+++Coronavirus-Update+++ - Coronavirus: 66 neue Ansteckungen in der Schweiz - «Bundesamt für Fehltritte»: Es hagelt Kritik für das BAG - 98 Prozent weniger Spanien-Reisende im Juni

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03.08.2020 18:02
BAG-Direktor Pascal Strupler steht in der Kritik.
BAG-Direktor Pascal Strupler steht in der Kritik.

Zum Coronavirus-Update vom Dienstag, 4. August, geht es hier.

18:00

Eine Erkrankung an Covid-19 kann einer Studie zufolge offenbar auch psychische Folgen wie Traumata, Angst- und Schlafstörungen sowie Depressionen nach sich ziehen. Mehr als die Hälfte der 402 beobachteten Patienten entwickelte nach der Behandlung mindestens eines dieser Krankheitsbilder, wie die Studie des Mailänder Krankenhauses San Raffaele ergab. Die Schwere der Störungen habe der Schwere der Erkrankung entsprochen. Die 265 Männer und 137 Frauen seien einen Monat nach der Entlassung aus dem Hospital untersucht worden.

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17:30

In Australiens zweitgrösster Stadt Melbourne haben die Behörden wegen der Corona-Pandemie den Lockdown weiter verschärft. Die meisten Geschäfte, Pubs und Hotels müssen ab Mittwoch geschlossen bleiben.

Nur Geschäfte für Lebensmittel, Supermärkte, Apotheken, Postämter und Tankstellen dürfen weiter öffnen. Die Bürger seien dazu aufgerufen, unbedingt im Homeoffice zu arbeiten - Ausnahmen gebe es nur für Arbeitnehmer, bei denen dies nicht möglich sei, sagte der Premierminister des Bundesstaates Victoria, Daniel Andrews, am Montag. Die Massnahmen sollen für mindestens sechs Wochen gelten.

In der Millionenmetropole, der Hauptstadt des Bundesstaates Victoria im Südosten Australiens, grassiert seit Wochen eine zweite Corona-Welle. Victoria ist die am schlimmsten betroffene Region des Landes. Am Montag stieg die Zahl der Neuinfektionen dort um 429 - insgesamt gebe es derzeit etwa 6500 aktive Fälle in Victoria, teilten die Gesundheitsbehörden mit. In der Region mit knapp 6,4 Millionen Einwohnern sind bereits 136 Menschen in Verbindung mit dem Virus gestorben.

Am Wochenende hatte Andrews bereits eine nächtliche Ausgangssperre angekündigt, die seit Sonntag gilt. Diese soll jeden Abend um 20.00 Uhr (Ortszeit) beginnen und gilt bis 5.00 Uhr des Folgetags. Ausnahmen gibt es für Menschen, die zur Arbeit oder von dort nach Hause fahren oder die sich um jemand anderen kümmern.

Zudem dürfen Einwohner Melbournes seit dem Wochenende nur noch einmal am Tag einkaufen gehen und nicht mehr als eine Stunde draussen Sport machen - und das nur im Umkreis von fünf Kilometern um ihr Zuhause. Andrews hatte zudem den Katastrophenzustand erklärt, womit die Polizei und andere Behörden zusätzliche Befugnisse erhalten.

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16:55

Nach den Falschangaben über Ansteckungsquellen mit dem Coronavirus will das Bundesamt für Gesundheit (BAG) über die Bücher. Über den Fehler sei indessen umgehend informiert worden. Und das BAG erhalte täglich zahlreiche Medienanfragen zu dem Virus.

Das hält das Amt am Montag in einem Tweet an die Adresse der FDP fest. Die internen Abläufe würden überprüft. Die Freisinnigen hatten ebenfalls auf Twitter eine Erklärung verlangt, wie es zu der Fehlinformation kommen konnte, wonach Clubs und Restaurants die Hauptansteckungsquelle seien. Es gehe um die Planungssicherheit für "unzählige Betriebe, die in ihrer Existenz gefährdet sind".

Am Freitag hatte das BAG Zahlen über Covid-19-Ansteckungsorte veröffentlicht, diese dann aber am Sonntag korrigiert. Es zeigte sich, dass gemäss den klinischen Meldeformularen, die dem BAG durch Ärztinnen und Ärzte zugestellt würden, die meisten Ansteckungen im familiären Umfeld (27,2 Prozent) geschehen.

Dann folgen Arbeitsplatz (8,7 Prozent) und private Feste (3 Prozent). Ausgehlokale machen einen einstelligen Prozentsatz aus, konkret lediglich 1,9 Prozent, Bars und Restaurants nur gerade 1,6 Prozent.

Am Freitag hatte das BAG zunächst auf Anfrage von SRF eine Liste veröffentlicht, gemäss der es beim Ausgehen die meisten rückverfolgbaren Ansteckungen mit dem Coronavirus gebe.

Am Donnerstag hatte BAG-Direktor Pascal Strupler vor den Bundeshausmedien die Ansteckungswege allerdings korrekt wiedergegeben. Er sagte, obwohl die meisten Ansteckungen in der Familie und am Arbeitsplatz erfolgten, sei die Kontrolle von Clubs und Bars wichtig, da es dort schnell zu einem Massenausbruch kommen könne.

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16:05

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly startet eine Studie zum Corona-Virus. Ziel sei es zu untersuchen, ob eine seiner experimentellen Covid-19-Antikörperbehandlungen die Ausbreitung des Virus bei Bewohnern und Mitarbeitern von US-Pflegeheimen verhindern könne, teilte Eli Lilly mit.

Die sogenannte Phase-3-Studie werde LY-CoV555 testen, eine Behandlung, die in Partnerschaft mit dem kanadischen Biotech-Unternehmen AbCellera entwickelt wurde. Man rechne mit bis zu 2400 Teilnehmern, die in einer Einrichtung leben oder arbeiten, in der kürzlich ein Corona-Fall diagnostiziert wurde.

 

 

"Covid-19 hat verheerende Auswirkungen auf die Bewohner von Pflegeheimen gehabt", erklärte Daniel Skovronsky, wissenschaftlicher Leiter bei Eli Lilly. "Wir arbeiten so schnell wie möglich an der Entwicklung von Medikamenten, die die Ausbreitung des Virus auf diese gefährdeten Personen stoppen könnten".

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15:30

Trotz des weltweiten Rennens um einen Impfstoff könnte es nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation womöglich niemals ein "Wundermittel" gegen das neuartige Coronavirus geben. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus und Notfallchef Mike Ryan ermahnten am Montag alle Staaten, Maßnahmen wie das Tragen von Masken, Abstandsregeln, Händewaschen und Tests rigoros durchzusetzen. "Die Botschaft an die Menschen und Regierungen ist klar: 'Macht alles'", sagte Tedros auf einer virtuellen Pressekonferenz in Genf. Masken sollten zu einem Symbol der Solidarität auf der ganzen Welt werden. Der Weg zurück zur Normalität werde lang.

Zwar befänden sich gegenwärtig eine Reihe von Impfstoffen in der entscheidenden dritten Phase der klinischen Entwicklung "und wir alle hoffen, eine Reihe von Impfstoffen zu haben, die Menschen vor einer Infektion schützen können. Allerdings gibt es momentan kein Wundermittel - und es könnte es nie geben", sagte Ghebreyesus.

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14:15

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) muss nach seinem erneuten Faux-Pas in Sachen Kommunikation schwere Kritik einstecken. Nachdem sich zuerst Politiker via Twitter hämisch bis besorgt über die jüngste Fehlleistung des BAG geäussert hatten (siehe Eintrag weiter unten), ziehen die Medien nach. Im "Pannenprotokoll" von blick.ch sind die vergangenen Malheurs aufgelistet: Maskenfrage, Zahlenfehler, Schulenhickhack.

Am Freitag verkündete das BAG, dass von allen nachvollziehbaren Ansteckungsorten Discos und Klubs die schlimmsten seien, vor Restaurants und Bars. Am Sonntagabend musste das BAG diese Aussagen korrigieren. Viel häufiger erfolge die Ansteckung im Familienkreis oder am Arbeitsplatz. 

"Es ist gravierend, dass das BAG nicht auf der Höhe seiner Aufgabe ist", schreibt die NZZ, die das BAG zum "Bundesamt für Fehlleistungen" degradiert, in einem Kommentar. Die Panne um Ansteckungszahlen von Klubs und Bars sei peinlich und zeige: Das BAG sei in der Corona-Krise immer wieder überfordert. "In der Krise kommen die Versäumnisse der Vergangenheit ans Licht. Das BAG hat bei einer seiner wichtigsten Aufgaben versagt, der Digitalisierung des Gesundheitswesens." Die neue Führung müsse das behäbige Amt aufrütteln. Die Politologin Anne Lévy, heute CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel, übernimmt im Oktober den BAG-Chefposten von Pascal Strupler, der zehn Jahre das Amt geleitet hatte. "Ihr Ziel Nummer eins muss sein, dem BAG das Phlegma auszutreiben", so die NZZ.

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12:30

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag 66 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus innert eines Tages gemeldet worden. Das sind halb so viele als noch am Vortag. In den vergangenen sieben Tagen belief sich die Zahl damit auf 1095. In der vergangenen Woche waren dem BAG jeweils am Donnerstag und Freitag über 200 neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Samstag und Sonntag lag die Zahl der Neuansteckungen bei 180 respektive 138.

Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie bisher laut den neusten BAG-Zahlen 35'616 laborbestätigte Fälle. Gleichzeitig meldete das BAG im Vergleich zum Vortag keine neuen Hospitalisationen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich wie am Vortag auf 1707.

In Isolation aufgrund der Kontaktrückverfolgung befanden sich 1041 infizierte Personen, wie das BAG weiter mitteilte. In Quarantäne waren 2877 Personen, die mit Infizierten in Kontakt waren. Die Zahlen stammen aus 25 Kantonen und aus Liechtenstein. 12'388 zusätzliche Personen waren nach der Rückkehr aus einem Risikoland in Quarantäne.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, beläuft sich bisher auf insgesamt 803'725. Bei 5,3 Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus.

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12:10

Zwölf Mitarbeitende eines Gastrounternehmens im zürcherischen Zollikon, welches das Spital Zollikerberg und eine Altersresidenz beliefert, haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Die gesamte Küchenmannschaft wurde unter Quarantäne gestellt. Beim betroffenen Betrieb handelt es sich um Gastronomie & Räume Zollikerberg, einem Betrieb der Stiftung Diakoniewerk Neumünster, wie diese mitteilte. Die Stiftung betreibt auch das Spital Zollikerberg und die Residenz Neumünster Park. Alle drei Betriebe stehen auf dem Areal Zollikerberg. Alle positiv getesteten Mitarbeiter sind in der Abwaschküche tätig. Die ersten zwei wurden am Mittwoch positiv auf das Coronavirus getestet. Daraufhin wurden sämtliche Arbeitskollegen ebenfalls getestet.

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12:00

Demonstrationen wie am Wochenende in Berlin sind nach Einschätzung der deutschen Regierung eine Gesundheitsgefahr. Es habe massive Verstösse gegen die geltenden Hygieneregeln gegeben, sagt eine Regierungssprecherin. Das sei nicht akzeptabel. Gleichwohl sei das Versammlungsrecht ein hohes Gut, ergänzt ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Vorgaben zum Infektionsschutz müssten in der Pandemie aber eingehalten werden.

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11:30

Der norwegische Kreuzfahrtbetreiber Hurtigruten stellt nach dem Ausbruch des Coronavirus auf einem seiner Schiffe bis auf weiteres alle Fahrten ein. Mindestens 40 Passagiere und Crewmitglieder der "Roald Amundsen" waren zuvor positiv auf das Virus getestet worden.

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10:30

In Spanien ist der internationale Tourismus im Juni nahezu komplett zum Erliegen gekommen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat kamen 98 Prozent weniger Reisende in das Land, wie die Nationale Statistikbehörde mitteilt. Im ersten Halbjahr zählte Spanien demnach etwa 10,8 Millionen Besucher aus dem Ausland. Das seien rund 72 Prozent weniger gewesen als im gleichen Zeitraum 2019.

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10:00

Aida stoppt den Neustart von Kreuzfahrten. Wie die Muttergesellschaft Carnival mitteilt, wurden die geplanten Kurzreisen zwischen dem 5. und 12. August abgesagt. Notwendige Genehmigungen stünden noch aus.

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08:15

Die polnischen Behörden wollen ab dieser Woche in Geschäften kontrollieren, ob sich Kunden und Mitarbeiter an die Maskenvorschriften halten. Das kündigt Gesundheitsminister Lukasz Szumowski im öffentlichen Rundfunk an.

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06:45

Nachdem das BAG am späten Sonntag seine Daten zu den Ansteckungsorten korrigieren musste, reagieren Politiker mit Kopfschütteln. "Was wird uns das BAG morgen erzählen?", reagierte die ehemalige Zürcher CVP-Nationalrätin Kathy Riklin am Sonntagabend auf Twitter. "Nach Maskengeschichten...nun diese 'Richtigstellung'. Oh je!"

Mit "Peinlich peinlich....", hatte Grüne-Schweiz-Parteichef Balthasar Glättli als Erster ein Kopfschütteln über das BAG getwittert. Er sei froh, habe er sich nicht "aufgrund völlig falsch zugeordneter Zahlen in eine hitzige inhaltliche Debatte eingemischt". Eigentlich tue es der Politik ja gut, "evidenzbasiert zu arbeiten", so Glättli weiter. Umso mehr werde es aber "zum echten Problem, wenn Zahlen aus der Bundesverwaltung in relevanten Bereichen immer wieder falsch sind".

Das BAG musste seine Aussage vom Freitag, wonach Klubs der Hauptansteckungsort für das Coronavirus in der Schweiz seien, korrigieren. Die meisten Ansteckungen passierten demnach im familiären Umfeld, nicht in Klubs. Auf dem zweiten Platz folge der Arbeitsplatz (8,7 Prozent). 

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06:30

Kosovos Regierungschef Avdullah Hoti hat am Sonntag mitgeteilt, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Allerdings zeige er bis auf einen leichten Husten keine Symptome, verriet er auf Facebook. "Ich habe mich heute auf Covid-19 testen lassen, und der Test war positiv", schrieb Hoti. Der Regierungschef des Kosovos will nunmehr die nächsten Wochen in Quarantäne verbringen und von zu Hause aus arbeiten.

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06:15

Die durch die Coronavirus-Krise schwer angeschlagene US-Wirtschaft könnte von einem vier bis sechs Wochen langen "wirklich harten" Lockdown im Land letztlich profitieren. Dies geht aus einer Einschätzung des US-Notenbankers Neel Kashkari vom Sonntag (Ortszeit) hervor. Der Wirtschaft könne eine starke Erholung gelingen, aber nur, wenn das Coronavirus unter Kontrolle gebracht werde, sagte der Präsident der Fed von Minneapolis am Sonntag dem Sender CBS.

"Wenn wir das nicht tun, und wenn wir nur dieses grassierende Virus haben, das sich im ganzen Land ausbreitet mit wiederholten Ausbrüchen und lokalen Lockdowns in den nächsten ein oder zwei Jahren, was durchaus möglich ist, werden wir viele, viele weitere Firmenpleiten erleben." Dann werde die Erholung für alle sehr viel langsamer vonstattengehen, warnte Kashkari.

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06:00

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 509 neue bestätigte Coronavirus-Infektionen. Die Gesamtzahl der Fälle in Deutschland steigt damit auf 210'402. Die Zahl der Todesfälle legt den Daten zufolge um sieben auf 9148 zu.

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05:30

In den USA steigt die Zahl der Coronavirus-Fälle nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Reuters binnen 24 Stunden um mindestens 45'688 auf 4,68 Millionen. Mindestens 420 Menschen sind am Sonntag an den Folgen der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Die Zahl tödlich verlaufender Ansteckungen klettert auf 155'343.

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05:00

In Grossbritannien hat sich die Coronavirus-Lage im Grossraum Manchester weiter verschlechtert. Die Behörden riefen am Sonntagabend einen "schwerwiegenden Vorfall" aus, da die Zahl der Infizierten in mehreren Gegenden gestiegen war. Dies gibt den Behörden mehr Handlungsoptionen im Kampf gegen die Pandemie. Auffällig seien die Anstiege in Manchester, Tameside und Oldham, berichteten die "Manchester Evening News".

Premier Boris Johnson hatte schon zuvor in ganz England weitere Lockerungsmassnahmen in der Corona-Krise für mindestens 14 Tage gestoppt. Im Norden - auch in Manchester und Umgebung - wurden die Massnahmen sogar verschärft: Dort dürfen sich Mitglieder verschiedener Haushalte nicht mehr in Innenräumen und Privatgärten treffen. Auch der gemeinsame Besuch von Pubs und Restaurants ist tabu.

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04:00

Laut einer Zählung der Nachrichtenagentur Reuters sind weltweit mehr als 17,96 Millionen Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert und 685'206 sind mit oder an den Folgen des Erregers gestorben. Die meisten Fälle und Todesopfer melden die USA, gefolgt von Brasilien und Indien.

Eine Übersicht zu den Coronavirusfällen gibt es bei der Johns Hopkins Universität.

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02:20

Grossbritannien führt Covid-19-Schnelltests ein. Innerhalb von 90 Minuten könne das Virus nachgewiesen werden, erklärt der britische Gesundheitsminister Matt Hancock. Rund 5,8 Millionen DNA- und 450.000 Abstrichtests sollen zur Verfügung stehen. "Die Tatsache, dass diese Tests sowohl Grippe als auch Covid-19 erkennen können, wird im Winter hilfreich sein, damit Patienten den richtigen Rat befolgen können, um sich und andere zu schützen", erklärt Hancock. Das britische Gesundheitssystem ist durch den Ausbruch der Pandemie stark belastet. Mehr als 46.000 Menschen sind bislang an den Folgen des Virus verstorben.

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00:30

Brasilien verzeichnet nach Angaben des Gesundheitsministeriums 25'800 bestätigte Coronavirus-Infektionen sowie weitere 541 Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden. Das lateinamerikanische Land registriert seit Beginn der Pandemie mehr als 2,73 Millionen Fälle des Virus und die offizielle Zahl der Todesopfer steigt offiziellen Angaben zufolge auf 94'104.

(cash/Reuters/Bloomberg/SDA/AWP)

 
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