+++Coronavirus-Update+++ - Coronavirus: BAG meldet für die Schweiz 129 Infektionen in 24 Stunden - Legendäres Genfer Hotel schliesst wegen Krise - Basel-Stadt verschärft Massnahmen für Gastronomie

Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.
08.07.2020 19:50
Das berühmte Le Richemond in Genf schliesst seine Pforten.
Das berühmte Le Richemond in Genf schliesst seine Pforten.
Bild: imago images / Steinach

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Das Coronavirus-Update vom Donnerstag 9. Juli finden Sie hier.

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19:45

Kanada meistert nach Darstellung von Ministerpräsident Justin Trudeau die Coronavirus-Krise besser als die USA. "Wir haben das Virus besser unter Kontrolle bekommen als viele unserer Verbündeten, insbesondere auch unser Nachbar", sagt er während eines Briefings. Es ist ungewöhnlich, dass sich Trudeau zum Verlauf der Epidemie in den USA äussert. Kanada - etwa 38 Millionen Einwohner - hat etwas mehr als 106'000 Fälle verzeichnet, die USA - Bevölkerung grob 330 Millionen - über als drei Millionen Infektionen.

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18:15

Das Genfer Luxushotel Le Richemond leidet unter dem Einbruch der Gästezahlen wegen der Coronavirus-Pandemie und schliesst deshalb auf Ende August seine Türen. Ein Datum für die Wiedereröffnung wird von der Direktion nicht genannt.

Betroffen von der temporären Schliessung des legendären 5-Sterne-Hotels am Ufer des Genfersees sind 130 Mitarbeitende. Ihre Arbeitsverträge werden aufgelöst. Die Coronavirus-Krise habe sich für den Luxustourismus in Genf katastrophal ausgewirkt. Auch die Absage des Genfer Autosalons dieses Jahr und 2021 spielt eine Rolle. Und der Entscheid, das Hotel vorübergehend zu schliessen, habe sich als die einzige Lösung herausgestellt, teilte die Hoteldirektion am Mittwoch mit.

Die Abriegelung der Grenzen und der Ausfall der Flugverbindungen hätten sich als unüberwindbare Hindernisse erwiesen und die Zahl der Touristen in Genf drastisch reduziert.  Das Le Richemond hatte 1875 seine Pforten geöffnet. Seit Beginn der Pandemie war das Luxushotel offen geblieben.

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17:55

US-Präsident Donald Trump droht Schulen mit dem Entzug von Finanzmitteln, falls sie im Herbst nicht wieder öffnen. Das geht aus einem Twitter-Beitrag des Präsidenten hervor. Welche Gelder genau er streichen will, ist allerdings unklar. Nach der US-Verfassung sind die Bundesstaaten für die Schulbildung zuständig, die Zentralregierung in Washington stellt lediglich ergänzende Mittel zur Verfügung. Unzufrieden zeigt sich Trump mit den Richtlinien der Gesundheitsbehörden für die Öffnung der Schulen. Er bezeichnet die Vorgaben als "sehr streng und teuer". Trump wirft den oppositionellen Demokraten vor, Schulöffnungen zu hintertreiben, um daraus politische Vorteile bei der Präsidentenwahl im November zu ziehen.

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17:50

Brasiliens an Covid-19 erkranktem Präsident Jair Bolsonaro geht es nach eigenen Angaben sehr gut. Der 65-Jährige verweist in einem Tweet auf seine Einnahme des Medikaments Hydroxychloroquin - für dessen Wirksamkeit es aber kaum wissenschaftliche Belege gibt. "An die gerichtet, die gegen Hydroxychloroquin sind, aber keine Alternativen anbieten, ich muss leider sagen, dass es mir damit sehr gut geht und dass ich Gott sei dank noch viel länger leben werde", so Bolsonaro. Er hatte seine Erkrankung am Dienstag bekannt gemacht.

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17:20

In Afrika sind inzwischen eine halbe Million Corona-Fälle verzeichnet worden. Zudem seien fast 12'000 Menschen gestorben, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch mit. Man sei besorgt, dass immer mehr Länder einen scharfen Anstieg von Sars-CoV-2-Infektionen verzeichnen. In 22 Ländern auf dem Kontinent hätten sich die Fälle im vergangenen Monat mehr als verdoppelt. "Die Gefahr, dass Covid-19 die schwachen Gesundheitssysteme auf dem Kontinent überwältigt, eskaliert", warnte die WHO-Chefin für Afrika, Matshidiso Moeti.

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16:15

Nach einem Streit über das richtige Vorgehen in der Coronakrise wollen die USA am 6. Juli 2021 aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) austreten. Die Vereinten Nationen (UN) in New York gaben das Datum am Dienstag bekannt. Der Schritt löste Kritik sowohl in den USA selbst, als auch in China und in Deutschland aus. Das chinesische Aussenministerium warnte am Mittwoch vor negativen Folgen für die Entwicklungsländer und forderte die Weltgemeinschaft auf, ihr Engagement für die WHO zu erhöhen. Scharfe Kritik kam auch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), rief per Twitter die Europäer auf, nach dem US-Austritt ihre Zahlungen an die WHO zu erhöhen.

Bereits im April hatte Trump die US-Zahlungen für die unter dem Dach der UN angesiedelte internationale Organisation eingestellt. Laut WHO-Internetseite schulden die Vereinigten Staaten der Einrichtung derzeit mehr als 200 Millionen Dollar an Pflichtbeiträgen. Ein WHO-Sprecher sagte, die Organisation prüfe, ob alle Bedingungen für einen Austritt erfüllt seien. UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat die WHO als ausserordentlich wichtig im weltweiten Kampf gegen das neuartige Coronavirus bezeichnet. Trumps Politik folgt der Devise "America First". Damit gibt er den amerikanischen Interessen höchsten Vorrang und dringt auf einen Rückzug aus multilateralen Verpflichtungen. Daher haben die USA bereits mehrere UN-Organisationen verlassen.

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Berichtssaison in Zeiten der Corona-Krise: Was kommt da auf uns zu?

Bei diesen Schweizer Aktien malen einige Analysten wohl zu schwarz

Coronakrise setzt Kardex zu - kalte Dusche auch für Aktionäre anderer Schweizer Firmen

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15:55

Der Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, Larry Kudlow, hält einen zweiten landesweiten Shutdown nicht für nötig. Das wäre ein grosser Fehler, sagt Kudlow in einem CNBC-Interview. Er könne negative wirtschaftliche Folgen durch Coronavirus-Einschränkungen in einzelnen Bundesstaaten aber nicht ausschliessen.

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14:35

Bis November könnten einem weithin beachteten Modell zufolge in den USA insgesamt rund 208'000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus sterben. Das wären fast 80'000 Tote mehr als derzeit. Wenn 95 Prozent der Menschen in der Öffentlichkeit stets Masken trügen, könnte die Zahl der Opfer bis November aber mit rund 163'000 deutlich geringer ausfallen, erklärten die Forscher des Instituts IHME der Universität Washington in Seattle.

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14:30

Die vier Nordwestschweizer Kantone verschärfen die Corona-Schutzmassnahmen: In Restaurationsbetrieben und an Veranstaltungen sind nur noch 100 Gäste zugelassen, wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können und keine Maskenpflicht vorgesehen ist.

Diese Massnahmen würden am Donnerstag in Kraft treten und bis Ende Jahr gelten, teilte die Basler Regierung am Mittwoch mit. Sie nehme damit die deutliche Mahnung der Science Task Force des Bundes ernst, jetzt Massnahmen zu ergreifen, bevor die Fallzahlen stark ansteigen. Diese empfehle, in der jetzigen Phase grossen Menschenansammlungen ein besonderes Augenmerk zu schenken, um lokale Ausbrüche zu verhindern.

 

 

Die regionale Senkung der Obergrenze von 300 auf 100 Gäste gilt für Restaurationsbetriebe und öffentliche sowie private Veranstaltungen, die sich lediglich lediglich auf das Erfassen von Kontaktdaten beschränken und bei denen weder die Abstandsregeln eingehalten werden können noch Schutzmassnahmen wie Masken oder Abschrankungen zur Anwendung kommen. Mehrere räumlich getrennte Gästebereiche à 100 Personen seien aber möglich.

Die Verschärfung der Schutzmassnahmen seien in Abstimmung mit den Kantonen Baselland, Aargau und Solothurn getroffen worden, schreibt die Regierung weiter. Die Kantone Baselland und Solothurn haben am Mittwoch bekanntgegeben, dass sie gleichziehen werden. Ausserdem seien die Vorgaben mit Vertretungen der Gastronomiebetriebe und der Clubszene vorbesprochen worden.

Die Zahl der Neuinfektionen steigt im Kanton Basel-Stadt nur leicht an. Aktuell sind elf aktive Fälle registriert. Insgesamt liegen 996 Covid-19-Infektionen im Kanton Basel-Stadt vor. Vier kürzlich neuinfizierte Personen mussten sich direkt in Spitalpflege begeben. In Quarantäne befinden sich 24 Kontaktpersonen von Infizierten.

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13:40

Der britische Premierminister Boris Johnson weist den Vorwurf zurück, er wolle die Verantwortung für die Ausbreitung der Pandemie auf Mitarbeiter von Pflegeheimen abwälzen. Dies sei das Letzte, was er tun wolle, sagt Johnson vor dem Parlament.

 

 

"Wenn es um die Schuldfrage geht, übernehme ich die volle Verantwortung für das, was geschehen ist." Johnson hatte zuvor erklärt, einige Mitarbeiter von Pflegeheimen hätten die Richtlinien nicht beachtet. Er hat Forderungen der Opposition zurückgewiesen, sich dafür zu entschuldigen.

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13:00

In der Schweiz haben sich innert 24 Stunden insgesamt offiziell 129 Personen neu mit dem Virus angesteckt. Diese Zahl wurde vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlicht.

 

 

Damit ist die Infektionsrate wieder dreistellig. Gestern waren 54 Fälle gemeldet worden, am Montag 47, am Sonntag 70 und am Samstag 97 Fälle. In den letzten drei Wochentagen der vergangenen Woche waren jeweils über hundert Fälle gemeldet worden, mit einem Spitzenwert von 137 gemeldeten Neuansteckungen am Mittwoch.

Positiv getestet seit Beginn der Pandemie sind damit 32'498 Personen.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, beläuft sich bisher auf insgesamt 652'413. Bei sechs Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus. Von Dienstag auf Mittwoch wurden dem BAG 10'431 neue Tests gemeldet.

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12:00

Katalonien verschärft die Maskenpflicht und schreibt ihr Tragen generell vor. Demnach ist auch ein Sicherheitsabstand kein Grund, keine Maske zu tragen. Der katalanische Regionalpräsident Quim Torra kündigt an, die Massnahme werde am Donnerstag in Kraft treten.

In Spanien ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes drinnen und draussen obligatorisch, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

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11:40

Nach einem möglichen Kontakt mit einem Corona-Infizierten hat sich Israels Verteidigungsminister Benny Gantz vorsorglich in Quarantäne begeben. Dies teilte sein Büro am Mittwoch mit.

Gantz unterzieht sich demnach nun weiteren Untersuchungen. Dem Minister gehe es gut, und er werde aus der Isolation heraus seine Amtsgeschäfte fortführen, hiess es. Das Gesundheitsministerium hatte kurz zuvor mit 1320 Fällen ein Allzeithoch an täglichen Neuinfektionen bekanntgegeben.

 

 

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11:25

Das St. Galler Kantonsspital empfiehlt seinem Personal die Corona-Warn-App des Bundes für die Dauer der Arbeit auszuschalten. Zur Vermeidung von Fehlalarmierungen rate die Spitalleitung, während der Arbeit im Spital auf die Aktivierung der Swiss-Covid-App zu verzichten, sagte ein Spitalsprecher dem Radiosender FM1Today am Mittwoch.

Die Corona-Warn-App gibt nicht an, wann und wo man sich in unmittelbarer Nähe zu einem Infizierten aufgehalten hat. Das Pflegepersonal ist im Umgang mit Infizierten geschult und gilt deshalb während der Arbeit als geschützt.

Die Empfehlung gelte nur für das Personal, nicht aber für Besucherinnen und Besucher. Das Kantonsspital St. Gallen ist bislang die erste bekannte Klinik, die eine solche Empfehlung erlassen hat. Eine nationale Richtlinie existiert nicht. 

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10:30

In Frankreich wird es bei weiteren Corona-Ausbrüchen künftig nur noch regional begrenzte, aber keine landesweiten Lockdowns mehr geben, kündigt der neue Premierminister Jean Castex an.

"Wir müssen auf eine zweite Welle vorbereitet sein", sagt er dem TV-Sender BFM. Aber man werde bei Bedarf nicht wieder wie im März das ganze Land abriegeln - "weil das schreckliche wirtschaftliche und menschliche Konsequenzen hat." 

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10:55

Die Schweizer Tochter des weltweit grössten Touristikkonzerns TUI schliesst hierzulande acht Filialen und baut 70 Arbeitsplätze ab. Das entspricht rund 15 Prozent der Stellen. Acht der aktuell 62 TUI-Filialen werden per Ende September 2020 geschlossen. Konkret sind dies die Filialen Zürich Sihlporte, Winterthur Marktgasse, Dietikon, Mall of Switzerland, Cham, Luzern Zürichstrasse, Bern Spitalgasse und Biel.

Der Stellenabbau soll durch natürliche Fluktuationen, Pensionierungen, Arbeitspensum-Reduktionen aber auch Entlassungen umgesetzt werden. TUI beschäftigt den Angaben zufolge aktuell 468 Mitarbeitende in der Schweiz und biete allen betroffenen Mitarbeitenden Unterstützung durch einen Sozialplan an.

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10:20

Die Schutzmasken, die seit Anfang Woche im ÖV getragen werden müssen, gehen ins Geld. Die Sozialhilfe sieht vor, dass pro Monat 40 Franken für die Gesundheitsvorsorge ausgegeben wird. Der Kauf der Schutzmasken liegt da nicht drin. Diese Ausgabe, für eine vierköpfige Familie rund 100 Franken pro Monat, müsste dann etwa beim Essen eingespart werden.

Die Skos empfiehlt Kantonen, Städten und Gemeinden deshalb, den Sozialhilfebezügern mit kostenlosen Masken unter die Arme zu greifen.

Viele Gemeinden kommen dieser Empfehlung nach, wie der Präsident des Zürcher Gemeindepräsidentenverbandes, Jörg Kündig, gegenüber dem "Regionaljournal Zürich-Schaffhausen" vom Mittwoch sagte. Im Kanton Zürich gebe es bereits Gemeinden, in denen die Sozialhilfebezüger die Schutzmasken kostenlos abholen könnten.

Andere Gemeinden zahlen den Betroffenen den Beitrag für die Masken aus, zusätzlich zum normalen Sozialhilfebetrag. In der Stadt Zürich erhalten die Sozialhilfebezüger den Betrag für den Maskenkauf zurück, wenn sie die Quittung vorweisen.

Weniger grosszügig zeigt sich der Kanton Bern: Die Berner Konferenz der Sozialhilfe (BKSE) empfiehlt, dass Sozialhilfebezüger selber für die Schutzmasken aufkommen, sie also aus dem Grundbedarf zahlen sollen. Damit dies nicht zu sehr ins Geld geht, sollen die Betroffenen eine Mehrwegmaske kaufen oder diese selber nähen.

Kostenlose Schutzmasken erhalten Sozialhilfebezüger und andere Armutsbetroffene auch beim Hilfswerk Caritas. In den Caritas-Märkten erhalten Kundinnen und Kunden bei jedem Einkauf jeweils gratis eine Maske. Gemäss Angaben der Caritas sind 100'000 Masken vorrätig. Sie stammen von Lieferanten, die sie Caritas kostenlos überlassen haben.

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10:15

Mit rund 60'000 Corona-Infektionen binnen 24 Stunden haben die USA einen Höchststand bei den Neu-Ansteckungen erreicht. Das geht aus Zahlen hervor, die die Johns-Hopkins-Universität am Mittwochmorgen veröffentlichte.

Den zuvor höchsten Wert verzeichnete Johns-Hopkins mit gut 54'000 Fällen am vergangenen Donnerstag. Mehr als 131'000 Menschen starben an oder im Zusammenhang mit dem Virus.

Die Zahl der Neuansteckungen in den USA mit seinen 320 Millionen Einwohnern ist seit Mitte Juni im Zuge der Lockerung der Corona-Auflagen dramatisch angestiegen - vor allem in den Bundesstaaten Florida, Texas, Georgia, Arizona und Kalifornien

 

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09:30

In Russland haben sich inzwischen mehr als 700'000 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Binnen 24 Stunden seien 6562 Neuinfektionen gemeldet worden, teilen die Behörden mit. Damit sei die Zahl der Infektionen auf 700'792 gestiegen.

Von ihnen gelten 472'511 als wieder genesen. 173 weitere Menschen seien in Zusammenhang mit dem Virus gestorben, insgesamt gebe es damit 10'667 Todesfälle.

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07:35

Die EU-Kommission verlangt von Italien bis Oktober einen detaillierten Wirtschaftsplan, der den Wiederaufbaufonds der EU begleiten soll. Darin müssten genaue Vorschläge für Investitionen und Reformen sowie sehr konkrete Zeitpläne enthalten sein, sagt EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni der Zeitung "La Stampa".

Ausserdem müssten die Pläne Italiens den Vorgaben der EU wie dem Green Deal und der Digitalisierung entsprechen. "Wir brauchen Sicherheit, dass nationale Programme mit den europäischen Prioritäten einhergehen."

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06:00

Die Infektionszahlen in der Schweiz sind in den vergangenen zwei Tagen wieder tiefer ausgefallen als vergangene Woche. Am gestrigen Dienstag wurden 54 Fälle gemessen.

 

 

Am Montag waren 47 neue Fälle gemeldet worden, am Sonntag 70 und am Samstag 97 Fälle. In den letzten drei Wochentagen der vergangenen Woche waren jeweils über hundert Fälle gemeldet worden, mit einem Spitzenwert von 137 gemeldeten Neuansteckungen am Mittwoch.

Nach den Wochenden fallen die Zahlen allerdings generell tiefer aus, da weniger getestet wird. Die heute vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlichten Zahlen dürften mehr Aufschluss geben, wie sich die Infektionen entwickeln. Die Zahlen werden in der Regel zwischen 12.15 und 12.30 publiziert. cash.ch veröffentlicht diese Zahlen.

Vor einer Woche hat der deutliche Anstieg der Infektionen dazu geführt, dass der Bundesrat im öffentlichen Verkehr eine Maskenpflicht anordnete. Diese gilt seit dem vergangenen Montag.

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05:50

Der Lufthansa-Konzern verordnet der Tochter Swiss eine massives Sparprogramm. Dies könnte auch die Kader treffen: 20 Prozent der Stellen in der Unternehmensführung sollen abgebaut werden. 

 

 

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05:15

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt binnen 24 Stunden um 397 auf 197'341, wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle steigt um zwölf auf 9036.

Zur Übersicht der Johns-Hopkins-Universität gehts hier.

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00:45

Brasilien bestätigt nach Angaben des Gesundheitsministeriums in den letzten 24 Stunden 45'305 neue Coronavirus-Fälle und 1254 weitere Todesfälle. Das lateinamerikanische Land verzeichnet offiziellen Daten zufolge bislang insgesamt 1'668'589 Infektionen und 66'741 Todesopfer, die auf das Virus zurückzuführen sind.

 

 

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00:20

Die Zahl der bekannten Coronavirus-Fälle in den USA durchbricht nach Daten der Nachrichtenagentur Reuters die Drei-Millionen-Marke. In den ersten sieben Julitagen haben 18 US-Bundesstaaten einen Rekordanstieg bei neuen Covid-19-Fällen gemeldet, wie aus einer Reuters-Zählung hervorgeht. Allein in Texas hat sich die Zahl der stationären Patienten innerhalb von nur zwei Wochen mehr als verdoppelt.

Der demokratische Bürgermeister von Austin warnte am Wochenende, dass die Krankenhäuser seiner Stadt in zwei Wochen ihre Kapazität erreichen und in 10 Tagen keine freien Betten auf der Intensivstation (ICU) mehr zur Verfügung stünden. In Arizona sind etwa 90 Prozent der Intensivbetten voll. Die Vereinigten Staaten haben weltweit die höchste bekannte Anzahl von Covid-19 Fällen und Todesfällen.

 

 

(cash/Reuters/SDA)