Die Schweizer Uhrenexporte sind im April zwar um 17 Prozent geschrumpft, wie am Dienstag bekannt wurde. Anlegern machten aber vor allem gestiegene Ausfuhren in asiatische Märkte wie China, Hongkong und Singapur Mut. Es seien Zeichen einer Stabilisierung der dortigen Nachfrage, hiess es am Markt.
Trotz der anhaltenden Volatilität und des komplexen geopolitischen Umfelds deuten die Daten laut Einschätzung der UBS darauf hin, dass sich die zugrunde liegenden Markttrends für die Uhrenbranche verbessern. Die Entwicklung in den kommenden Monaten werde entscheidend sein, um beurteilen zu können, ob die Erholung des Uhrensektors im Jahr 2026 tatsächlich nachhaltig sei. Besonders erfreulich sei die zuletzt in China gesehene Verbesserung.
Bernstein sieht die Uhrenbranche auf einem stetigen Erholungskurs. Die globalen Exporttrends hätten sich zuletzt vor allem in China langsam und stetig erholt, während sich die US-Nachfrage nach Schweizer Uhren im unsicheren Umfeld als widerstandsfähig erweise.
(cash/AWP)
