25 Aktien fürs «Stock-Picking»

Die Citigroup rät Anlegern neuerdings auf Einzelaktien zu setzen und liefert auch gleich zwei Dutzend konkrete Kaufempfehlungen. Schweizer Aktien sucht man allerdings vergeblich.
06.02.2014 07:23
Von Lorenz Burkhalter
Die Strategen der Citigroup raten an den europäischen Aktienmärkten zur Selektivität.

Die Flut hebt alle Boote, so lautet zumindest eine alte Börsenweisheit. Und tatsächlich gibt es nur wenige Aktien, welche über die letzten zwei Jahre nicht in den Genuss höherer Kursnotierungen kamen.

Nicht dazu gehören die Schweizer Aktien. In der Länderrangliste der Citigroup zählt der Schweizer Aktienmarkt aufgrund der vergleichsweise stolzen Bewertung zu den fünf unattraktivsten Börsenplätzen weltweit. Die schlechte Rangierung ist mit dem hierzulande hohen Anteil weitestgehend von der Konjunktur unabhängiger Unternehmen zu erklären.

Auf konjunkturabhängige Sektoren und Finanzwerte setzen

Geht es nach den Strategen der Citigroup, hat sich das Umfeld an den Aktienmärkten über die letzten Wochen grundlegend verändert. Zum einen sei eine geringere Korrelation zwischen einzelnen Aktien und Sektoren zu beobachten. Zum anderen spreche das Wirtschaftsumfeld dafür, dass sich daran so schnell nichts ändere. Beides spreche an den europäischen Aktienmärkten für einen selektiveren Investitionsansatz als im vergangenen Jahr, so schreiben die Experten.

In Europa setzt die Citigroup auf Aktien von Unternehmen, welche von einer Aufhellung des Wirtschaftsumfelds sowie einem steigenden Risikoappetit der Anleger profitieren sollten. Dazu zählen die Experten nicht nur Aktien aus den Sektoren Industrie und Technologie, sondern auch zahlreiche Finanzwerte.

Am aussichtsreichsten erachten die Strategen die Aktien von Banco Santander, Daimler, BNP Paribas, Lloyds Banking, ING, BT Group, Axa, Société Générale, Nordea Bank, Swedbank, Svenska Handelsbanken, Continental, Aviva, Legal & General, SEB, Sampo, Teliasonera, DNB, Ahold, Aegon, KBC, Crédit Agricole, GKN, Heidelberg Cement und Erste Group Bank.