Reuters-Berechnungen zufolge verkaufte das Unternehmen im ⁠vergangenen Monat mit 300.222 Fahrzeugen gut ein Fünftel weniger als ‌im Vorjahr. Für das gesamte erste ‌Quartal ergibt sich damit ​ein Rückgang um 30 Prozent, wie Reuters auf Basis einer Nachricht von BYD-Manager Li Yunfei auf seiner Weibo-Seite sowie früherer Unternehmensmitteilungen berechnete.

Zugleich steigt ‌die Bedeutung des Exportgeschäfts. Im ersten Quartal setzte BYD 320.673 Fahrzeuge im Ausland ab, das entspricht einem Anteil ​von 45,8 Prozent am gesamten Absatz. ​Für das Gesamtjahr hat ​sich BYD vorgenommen, 1,5 Millionen Autos ausserhalb Chinas zu verkaufen.

BYD ‌steht auf seinem Heimatmarkt unter zunehmendem Druck, insbesondere von Geely und Leapmotor. Zu schaffen macht dem Unternehmen ​nicht ​zuletzt der harte Preiskrieg ⁠bei Elektroautos. Schon im vergangenen ​Jahr ging der Gewinn ⁠erstmals seit vier Jahren zurück. Anfang ‌des Jahres kam das Auslaufen einiger Elektroauto-Förderprogramme dazu, was die Nachfrage nach Elektroautos zusätzlich dämpfte.

(Reuters)