⁠Der Umsatz sei im ersten Quartal währungsbereinigt um 14 ⁠Prozent auf 6,6 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Konzern am Mittwoch ‌in Herzogenaurach mit. In Euro blieb aber ‌nur ein Plus von ​sieben Prozent. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 16 Prozent auf 705 Millionen Euro. Die Bruttomarge bröckelte auf 51,1 (2025: 52,1) Prozent ab, hier spielten neben Wechselkurseffekten auch die US-Zölle eine Rolle.

«Das ‌allgemeine Einzelhandelsumfeld ist momentan sehr volatil und in vielen Märkten stark von Rabatten geprägt, besonders im Lifestyle-Schuhsegment», sagte Vorstandschef ​Björn Gulden. Deshalb sei es wichtig, nicht zu ​viele Produkte in den Handel zu ​geben. «Wir hoffen natürlich, dass sich das Umfeld stabilisiert und sich die ‌Rabatte normalisieren, aber das liegt leider nicht in unserer Hand.» Im Online-Geschäft und in den eigenen Läden habe Adidas sich ​auf ​Verkäufe zum Original-Preis konzentriert, ⁠was den Umsatz hier um 22 ​Prozent nach oben ⁠trieb.

An den Prognosen für das laufende Jahr hält ‌Adidas fest: einen währungsbereinigten Umsatzanstieg um einen hohen einstelligen Prozentsatz - das wären rund zwei Milliarden Euro mehr als ‌im Vorjahr - und ein Betriebsergebnis von ​rund 2,3 (2025: 2,06) Milliarden Euro.

(Reuters)