Gold verbilligt sich am Mittwoch um rund ein Prozent auf etwa 4660 Dollar je Feinunze. Angesichts kräftig gestiegener Energiekosten in den USA hoben die ‌Hersteller ihre ⁠Preise im April weit stärker an als gedacht. Die Erzeugerpreise gelten als Frühindikatoren für die Entwicklung der Verbraucherpreise.

«Die Inflation hält sich hartnäckig. Das bestärkt die Erwartung, ⁠dass die Zinsen länger auf einem höheren Niveau bleiben werden», sagte Peter Grant, Chefstratege bei Zaner Metals. Bei erhöhten Zinsen schichten Anleger vermehrt in verzinste Anlagen um, was die Nachfrage nach Edelmetallen ‌dämpft. Auch die jüngste Nachricht über erhöhte Importzölle in Indien habe Nachfragesorgen ausgelöst, fügte Grant hinzu. Indien ist ‌der zweitgrösste Verbraucher von Edelmetallen weltweit. 

(Reuters)