Die UBS senkt ihre Goldprognose für das Jahresende um 600 US-Dollar auf 5000 US-Dollar pro Unze. Als Hauptgründe nannte sie höhere Zinsen und einen stärkeren Dollar.
«Unsere Prognosen deuten darauf hin, dass sich der Goldpreis in den nächsten 12 bis 18 Monaten weitgehend im Bereich von 4000 bis 5000 US-Dollar pro Unze bewegen wird, mit dem Potenzial, diesen Bereich um 5 bis 10 Prozent zu überschreiten», schrieb Joni Teves, Strategin der UBS, am Donnerstag in einer Mitteilung an ihre Kunden.
Sie geht nun von einem durchschnittlichen Goldpreis von 4675 US-Dollar pro Unze aus, wobei ein schwächeres erstes Halbjahr und eine moderatere Erholung im zweiten Halbjahr als erwartet berücksichtigt werden. «Der Markt wirkt weder selbstgefällig long noch aggressiv short», sagte sie und fügte hinzu, dass viele der negativen Nachrichten bereits in den Preisen eingepreist seien. Auch die Deutsche Bank und Goldman Sachs senkten zuletzt ihre Prognosen für den Goldpreis.
Teves von der UBS erwartet zudem einen durchschnittlichen Silberpreis von 78 US-Dollar pro Unze und einen Jahresendpreis von 90 US-Dollar. Erwartet werden überdies Platinpreise von 2000 US-Dollar und Palladiumpreise von 1495 US-Dollar bis Jahresende.
(Bloomberg/cash)
