Unter dem Strich blieb 2025 lediglich noch ein Reingewinn von 387,9 Millionen (-40 Prozent), wie aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervorgeht. Die Aktionäre erhalten dennoch eine um 10 Rappen höhere Dividende in der Höhe von 3,80 Franken je Aktie.
Die Gesamtleistung nahm im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 Prozent auf 4,54 Milliarden Franken ab. Gleichzeitig fiel der operative Gewinn (EBIT) um 29 Prozent auf 561,0 Millionen. Im Januar hatte die BKW bereits einen EBIT in der Grössenordnung von 540 bis 560 Millionen Franken in Aussicht gestellt.
Grund war die Wertberichtigung auf das Kohlekraftwerk Wilhelmshaven wegen veränderter Rahmenbedingungen. Bereinigt blieb ein Betriebsgewinn von 674,6 Millionen (-14,6 Prozent).
Mit dem Zahlenkranz hat die BKW die Vorgaben der Analysten bei der Gesamtleistung zwar verfehlt, ansonsten aber knapp übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt mit einer Gesamtleistung von 4,77 Milliarden Franken, einem EBIT von 553 Millionen und einem Reingewinn von 383 Millionen gerechnet.
Für das laufende Jahr 2026 rechnet das Unternehmen mit einem EBIT zwischen 650 und 750 Millionen Franken, wie ebenfalls bereits im Januar kommuniziert wurde. So wirkten sich die höheren abgesicherten Strompreise positiv auf die Erträge aus. Gleichzeitig bleibe die Spotmarktpreis-Volatilität hoch.
(AWP)

