Bei der Hauptversammlung stimmten die Anteilseigner fast einstimmig für den Schritt, wie der Münchner Autobauer am Mittwoch mitteilte. Die Umwandlung erfolge im Wege einer Satzungsänderung ohne Zuzahlungsverpflichtung der Vorzugsaktionäre. Finanzchef Walter Mertl sagte, für die Gewichtung von BMW in Aktienindizes wie dem Dax oder dem Euro Stoxx 50 seien die Stammaktien massgeblich. Nach der Umwandlung steige deren Anteil im Streubesitz deutlich um etwa 19 Prozent. «Dieser Schritt stärkt insofern die Gewichtung der BMW in relevanten Indizes.»
Die vereinfachte Kapitalstruktur stelle für Investoren einen klaren Mehrwert dar und könne sich positiv auf die Kursentwicklung der BMW-Aktie auswirken. Bislang bestand das Grundkapital von BMW zu 91 Prozent aus stimmberechtigten Stammaktien und zu etwa neun Prozent aus Vorzugsaktien ohne Stimmrecht, die dafür eine höhere Dividende erhalten.
(Reuters)

