09:50
Die Aktien von Novartis stürzen am Dienstag regelrecht ab. 9:45 Uhr sacken die Titel zeitweise um über 10,0 Prozent auf 112,54 Franken ab und weiten damit ihre Vortageskursverluste (-3,2 Prozent) weiter aus. Für den Pharmakonzern sind das die höchsten Verluste seit 2020. Erst in der Vorwoche hatten die Titel bei 132,68 Franken ein neues Rekordhoch erreicht.
Nachdem am Vortag bekannt wurde, dass der primäre Endpunkt für das Herzmittel Pelacarsen von Novartis nicht erreicht wurde, verfehlte nun auch Del-desiran zur Behandlung der Muskelkrankheit Myotone Dystrophie Typ 1 das Hauptziel. Die bestätigte mittelfristige Umsatzguidance hilft da wenig.
Der SMI zeigt sich mit minus von 1,4 Prozent ebenfalls klar schwächer.
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09:15
Der SMI eröffnet am Dienstag mit einem Minus von 1,0 Prozent.
Wie schon am Vortag wird der Leitindex vor allem von Novartis (-8,8 Prozent) nach unten gezogen. Der Produktkandidat Del-desiran zur Behandlung einer seltenen Muskelerkrankung hat in einer Phase-III-Studie den primären Endpunkt verfehlt. Bereits am Vortag hatten enttäuschende Studiendaten zu Pelacarsen die Novartis-Aktie um 3,2 Prozent belastet.
Im breiten Markt stehen unter anderem mehrere Kapitalmarkttage im Fokus. Sandoz (+4,3 Prozent) hat neue Wachstumsziele bis 2030 vorgestellt und will den Ausbau des Biosimilar-Geschäfts vorantreiben.
Auch Oerlikon (+0,8 Prozent) hat neue Mittelfristziele präsentiert. UBS wertet diese in einem Kommentar leicht positiv. Die Vorgaben von mehr als 2 Milliarden Franken Umsatz und einer bereinigten EBITDA-Marge von über 20 Prozent bis 2030 lägen etwas über den Markterwartungen, erschienen aber realistisch.
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08:10
Der SMI liegt bei Julius Bär vorbörslich bei -0,8 Prozent. Heruntergezogen wird der Leitindex erneut von Novartis mit einem deutlichen Minus von 5,2 Prozent. Der Pharmakonzern verfehlte mit einem Medikament das Huptziel in einer Studie zu Muskelkrankheiten. Vor Börseneröffnung liegen nur zwei Aktien im Plus, Swiss Life (+0,4 Prozent) und Roche (+0,6 Prozent).
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08:05
Der Kupferpreis steigt auf Rekordhoch. An der Londoner Metallbörse LME kostete eine Tonne des Industriemetalls am Montagabend zeitweise 14'533 US-Dollar.
Mit dem Höchststand wurde der bisherige Höchststand von Anfang Jahr übertroffen. Innert eines Jahres hat sich das Buntmetall damit um mehr als 40 Prozent verteuert, innert zehn Jahren gar verdreifacht.
Für den Preisanstieg gibt es mehrere Gründe. Einerseits sorgen sich Marktteilnehmer um das Angebot. So ist die Kupferproduktion in Chile zuletzt wegen ungünstiger Wetterbedingungen deutlich zurückgegangen. Laut Commerzbank-Analystin Barbara Lambrecht lag die Produktion 9,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Chile ist der weltweit grösste Produzent von Kupfererz.
Bereits im vergangenen Jahr hatten Zwischenfälle in Minen die Förderung in Chile gebremst. Auch Produktionsprobleme in anderen wichtigen Förderländern wie Indonesien hatten das Angebot belastet.
Das Metall wird unter anderem für Stromnetze, Elektrofahrzeuge und andere Anwendungen der Energiewende benötigt. Hinzu kommt ein wachsender Bedarf durch Rechenzentren für Künstliche Intelligenz sowie die Rüstungsindustrie.
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06:25
Der SMI wird bei der IG Bank vorbörslich tiefer erwartet (-0,2 Prozent). Am Montag schloss der Schweizer Leitindex mit einem Minus von 0,8 Prozent.
Am Montag fand in den USA feiertagsbedingt kein Handel statt.
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06:00
Die japanische Börse bewegte sich vor diesem Hintergrund kaum, zumal auch Vorgaben der Wall Street wegen des dortigen Feiertags fehlten. In Tokio blieb der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fast unverändert bei 66'445,13 Punkten, und der breiter gefasste Topix notierte 0,6 Prozent niedriger bei 4102,05 Zählern.
Auch an den chinesischen Aktienmärkten hielten sich die Ausschläge in Grenzen. Die Börse Shanghai gewann 0,4 Prozent auf 3947,27 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,2 Prozent auf 4582,81 Punkte.
Deutlichere Gewinne verzeichnete dagegen der Markt in Südkorea: Angetrieben von Kursgewinnen bei Chipwerten stieg der Leitindex Kospi um 1,9 Prozent auf 7129,34 Zähler und erreichte damit den höchsten Stand seit drei Wochen. Unter den Einzelwerten zogen die Aktien von Samsung Electronics um 2,59 Prozent an. Die Papiere des Konkurrenten SK Hynix gewannen 3,98 Prozent.
«Angesichts der wachsenden Spekulationen über eine Zinserhöhung der Bank of Japan bei ihrer Sitzung in der nächsten Woche gehen wir davon aus, dass der heutige Handel eher gedämpft verlaufen wird», sagte Maki Sawada, Aktienstrategin bei Nomura Securities. Zudem belaste der stärkere Yen den Markt. Zuvor hatten offizielle Daten gezeigt, dass die japanischen Reallöhne im Juli um 2,4 Prozent und damit so stark gestiegen waren wie seit Mai 2021 nicht mehr. Zudem wuchs die Wirtschaft im zweiten Quartal dank höherer Unternehmensinvestitionen schneller als zunächst angenommen.
Ein kräftiges Lohnwachstum und eine anziehende Wirtschaft befeuern in Japan die Spekulationen auf raschere Zinserhöhungen. An den Märkten gilt es inzwischen als nahezu sicher, dass die Bank of Japan ihren Leitzins in der kommenden Woche auf 1,25 Prozent anheben wird. Dies trieb den Yen am Dienstag auf den höchsten Stand seit Mitte Februar, während die asiatischen Aktienmärkte insgesamt keine klare Richtung fanden. «Da das Lohnwachstum weiter an Fahrt gewinnt, spricht immer mehr dafür, dass die Bank of Japan das Tempo der geldpolitischen Straffung erhöht», erklärten die Analysten von Capital Economics.
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05:30
Im asiatischen Devisenhandel profitierte der Yen von den Spekulationen auf raschere Zinserhöhungen in Japan: Der Dollar verlor 0,8 Prozent auf 153,12 Yen. Damit erreichte die japanische Währung ihren höchsten Stand seit Mitte Februar. Gegenüber dem Yuan legte der Dollar dagegen leicht auf 6,7104 Yuan zu. Zum Franken rückte er etwas auf 0,8091 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1625 Dollar und zog leicht auf 0,9405 Franken an.
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05:15
Am Rohstoffmarkt notierte die Rohölsorte Brent aus der Nordsee kaum verändert bei 97,10 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,1 Prozent fester bei 92,51 Dollar. «Zwar hat der US-Feiertag Labor Day zum Wochenauftakt für geringere Handelsvolumina gesorgt», sagten die Analysten der Bank Westpac. «Der militärische Schlagabtausch zwischen den USA und dem Iran am Wochenende hat die Ölpreise jedoch weiter angetrieben und die Risikobereitschaft insgesamt gedämpft.»
(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)
