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Im Fokus steht am Donnerstag die Reaktion der Anleger von Galderma, Sandoz, Swisscom und Kühne+Nagel.
Denn: Im Leitindex kommt es zur Rotation. Neu aufgenommen unter den Blue Chips werden die Titel von Galderma und von Sandoz, dafür müssen Swisscom und Kühne+Nagel weichen. Im SMIM ersetze zudem der Aromen- und Vitaminhersteller DSM Firmenich den Spezialchemiehersteller Clariant.
Die Beschlüsse basierten auf den Empfehlungen der Indexkommission im Rahmen der ordentlichen jährlichen Überprüfung. Dass es gerade diese beiden Titel getroffen hatte, hängt mit dem sogenannten Free Float - sprich die Anzahl der frei handelbaren Aktien - zusammen.
Die Änderungen gelten ab dem 21. September 2026. Mehr dazu hier.
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Der SMI gewinnt bei IG Bank vorbörslich 0,4 Prozent.
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Die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise am Donnerstag auf den höchsten Stand seit Wochen getrieben und die Anleger verunsichert. Eine Erholung bei Technologiewerten stützte jedoch die asiatischen Aktienmärkte. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans stieg um 0,8 Prozent. Der japanische Nikkei-Index legte um 2,3 Prozent zu. In Südkorea sprang der Kospi um 3,8 Prozent nach oben, angetrieben von Kursgewinnen bei den Chip-Herstellern Samsung und SK Hynix. Der Anstieg der Ölpreise schürte Inflationssorgen und nährte die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen in diesem Jahr doch noch anheben könnte. «Der Markt scheint im Moment noch davon auszugehen, dass der Konflikt letztlich deeskaliert», sagte Chris Weston, Analysechef bei Pepperstone. «Dennoch verstehen die Händler, dass man aufgeschlossen bleiben muss.»
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Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor 1,09 Prozent auf 52.348,39 Punkte. Damit ist der jüngste Rekordlauf des Index erst einmal beendet.
Nach erneuten Drohungen gegen die Führung in Teheran hat US-Präsident Donald Trump die Gefahren einer neuen Eskalation im Iran-Krieg heruntergespielt. «Ich glaube nicht, dass er wieder aufflammt», sagte er bei einer Pressekonferenz. Stattdessen rechne er damit, dass der Konflikt zeitnah wieder beigelegt werde. Nur wenige Stunden zuvor hatte Trump mit weiteren US-Angriffen in der Nacht zum Donnerstag gedroht.
Während die Preise für Öl und Gas stark stiegen, hielten sich die Verluste an den US-Aktienbörsen in Grenzen. Trump habe in den vergangenen Monaten mehrfach gezeigt, dass seine Rhetorik oft schärfer sei als die späteren politischen Massnahmen, sagte Stratege Matthew Ryan vom Finanzdienstleister Ebury. «Vieles spricht dafür, dass es aktuell erneut eine klassische Verhandlungstaktik im Trumpschen Sinne ist». Die ruhige Reaktion der Märkte deute darauf hin, dass viele Investoren diese Einschätzung teilen.
Aktien der Öl- und Gasproduzenten Chevron und ConocoPhillips profitierten vom Anstieg der Energiepreise, sie legten um 1,1 respektive 2,1 Prozent zu. Die Kurse von Fluggesellschaften wie American Airlines , Delta Air Lines und United Airlines fielen um bis zu gut vier Prozent, hier drohen höhere Treibstoffkosten.
Papiere von Broadcom legten um fast fünf Prozent zu. Der Chip-Hersteller geht eine neue Vereinbarung mit Apple mit einem Volumen von mehr als 30 Milliarden US-Dollar ein. Der iPhone-Hersteller will von Broadcom mehr als 15 Milliarden Chips in den USA produzieren lassen. Apple-Aktien stiegen um knapp ein Prozent.
Die Aktien von FuelCell Energy brachen um mehr als 13 Prozent ein. Das Wasserstoff-Unternehmen hatte eine Kapitalerhöhung um 200 Millionen Dollar angekündigt und diese wenig später auf 225 Millionen Dollar ausgeweitet.
Die Papiere des Halbleiter-Unternehmens Navitas sackten um 4,5 Prozent ab. Der Wettbewerber Wolfspeed hat bei einem US-Bezirksgericht im Staat Delaware Klage gegen Navitas wegen angeblicher Patentverletzungen eingereicht. Wolfspeed-Titel gaben leicht nach.
(cash/AWP/Reuters)

