08:10
Bei Julius Bär wird der Schweizer Aktienmarkt (SMI) im vorbörslichen Handel 0,2 Prozent höher auf 13'830,00 Punkten indiziert. Die Aktien von Alcon verlieren an der Vorbörse am stärketen mit einem Minus von 1,3. Auch Amrize (-0,4 Prozent) verliert vor Börseneröffnung. ABB steht mit einem Plus von 0,7 Prozent vorn.
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06:25
Der Schweizer Leitindex wird bei der IG Bank vorbörslich 0,1 Prozent tiefer erwartet. Bereits am Mittwoch schloss der SMI mit einem deutlichen Minus von 1,8 Prozent.
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05:40
Die Furcht vor einer Ausweitung des Nahost-Konflikts und ein damit verbundener Anstieg der Ölpreise haben die asiatischen Aktienmärkte am Donnerstag belastet. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,8 Prozent auf 64'597,46 Punkte nach, und der breiter gefasste Topix notierte 0,3 Prozent niedriger bei 4032,89 Zählern. Auch in China hielten sich die Anleger zurück: Die Börse Shanghai verlor 0,1 Prozent auf 3946,28 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,2 Prozent auf 4564,87 Punkte.
Auslöser für die Zurückhaltung waren geopolitische Spannungen, nachdem der Iran zehn Schiffe nahe der Strasse von Hormus angegriffen und die USA fünf iranische Öltanker versenkt hatten. Zudem schürten Äusserungen aus der japanischen Notenbank (BOJ) die Erwartung rascher Zinserhöhungen. «Für den japanischen Aktienmarkt insgesamt wirken der Anstieg der Rohölpreise und der Zinsen als Bremsklotz», sagte Wataru Akiyama, Stratege bei Nomura Securities. Zu den Verlierern in Tokio zählte Nintendo mit einem Minus von 5,8 Prozent. Auch die Kabelhersteller Fujikura und Furukawa Electric gaben deutlich nach. Gefragt waren hingegen Banken und Wertpapierfirmen, die von höheren Zinsen profitieren, sowie der Öl- und Kohlesektor.
In China sorgte der Rückzug der Schweizer Grossbank UBS aus einem Teil ihres Geschäfts für Aufsehen. Das Institut teilte mit, seine 2022 gegründete Fondsvertriebseinheit in Shenzhen Ende September zu schliessen, da sie sich in einem hart umkämpften Markt nicht behaupten konnte. Übergeordnet blickten Investoren nervös auf die anstehenden US-Inflationsdaten, die den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed mitbestimmen dürften. «Der Anleihemarkt steht unter Druck, da die Ölpreise die Inflationsängste neu entfachen», erklärte Prashant Newnaha, Stratege bei TD Securities. Agrarrohstoffe brächen ebenfalls aus und dürften die Verbraucherpreise in den kommenden Monaten weiter in die Höhe treiben.
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04:10
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 153,51 Yen und legte leicht auf 6,7080 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,8090 Franken. Parallel dazu blieb der Euro im Vorfeld der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) fast unverändert bei 1,1636 Dollar und zog leicht auf 0,9414 Franken an. Der Yen profitierte zuletzt von der Erwartung, dass die Bank of Japan in der kommenden Woche die Zinsen anheben wird, um der Inflation entgegenzuwirken.
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03:50
Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee am Donnerstag zwar um 0,2 Prozent auf 101,03 Dollar je Barrel (159 Liter), hielt sich damit aber weiter über der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 0,2 Prozent fester bei 96,22 Dollar. Die Sorge vor globalen Versorgungsengpässen durch die Ausweitung des Nahost-Konflikts, der nun auch Kämpfe zwischen Saudi-Arabien und den Huthi-Rebellen im Jemen umfasst, stützt die Preise auf hohem Niveau.
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02:00
Die US-Aktienmärkte haben am Mittwoch weiter Federn gelassen. Vor allem die Standardwerte litten unter weiter gestiegenen Ölpreisen, die bei den Anlegern die Inflations- und Zinssorgen hochhalten. Der Leitindex Dow Jones Industrial gab um 0,77 Prozent auf 52'380,66 Punkte nach, wodurch er sein niedrigstes Niveau seit Ende Juli erreichte. Für den breiter aufgestellten S&P 500 ging es um knapp ein halbes Prozent auf 7'636,36 Punkte bergab.
Wie schon am Vortag zeigte sich der Handel an der Nasdaq-Börse etwas robuster. Gute Nachrichten von Meta, die von der Einführung eines eigenen KI-Assistenten beflügelt wurden, konnten das Gesamtbild dort aber auch nicht eindeutig verbessern. Mit 29'421,55 Punkten lag der technologielastige Leitindex Nasdaq 100 am Ende mit 0,29 Prozent im Minus.
Die Fantasie, dass Meta mit dem vorgestellten KI-Agenten «Muse» künftig auch ein stärkerer KI-Nutzniesser werden könnte, liess die Aktien um 6,6 Prozent hochschnellen. Meta sei gut positioniert, um damit Erfolge zu feiern, hiess es am Markt. Ein Experte von Mizuho Securities schrieb, Investoren wollten sehen, dass sich die KI-Investitionen lohnen. Dies sei jetzt ein Schritt in die richtige Richtung.
Die Muse-Vorstellung hielt auch den guten Lauf anderer KI-Werte aufrecht, denn Gewinner kamen vermehrt aus den Chip- und Speicherbereichen. Die Aktien von Firmen wie Marvell Technology, AMD, Sandisk oder Micron legten zwischen 1,5 und 4,3 Prozent zu.
Abgesehen von Meta schlossen die grossen Tech-Schwergewichte jedoch fast alle im Minus, was den Nasdaq im Gesamtbild belastete. Mehr als zwei Prozent verloren die Alphabet-Aktien, weil Meta in Konkurrenz zu dem KI-Agenten Gemini des Google-Mutterkonzerns geht. Auch der Apple -Kurs ging etwas leichter aus dem Handel. Die Vorstellung eines auffaltbaren iPhones wurde hier nicht zum Kurstreiber.
Generell gefragt waren US-Ölwerte: Die Kurse von Chevron und ExxonMobil legten bis zu 2,2 Prozent zu, weil ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im November am Mittwoch erstmals seit Juli wieder mehr als 100 US-Dollar kostete. Anlass dazu gab, dass der Kampf zwischen den USA und dem Iran um die Kontrolle der Strasse von Hormus immer weiter eskaliert.
Unter den amerikanischen Nebenwerten gab es einige grössere Kursausschläge nach unten. So sackten die Aktien der Tankstellen- und Mini-Markt-Kette Casey's um mehr als 14 Prozent ab. Am Markt gab es kritische Stimmen zum Absatzvolumen, da nur höhere Kraftstoffmargen ein Gewinnwachstum ermöglicht hätten. Die Jahresprognosen wurden lediglich bestätigt.
Noch schlimmer erging es aber den Anlegern von ServiceTitan mit einem Kurseinbruch um 30 Prozent. Das Softwareunternehmen gab eine Umsatzprognose für das laufende Quartal ab, die die Anleger enttäuschte. In ersten Stimmen dazu hiess es, die Skalierung eines KI-Agenten verlangsame sich.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)
