10:30

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

Swiss Re: Morgan Stanley senkt auf 120 (130) Fr. – Underweight

Arbonia: UBS senkt auf 5,20 (5,90) Fr. – Neutral

Tecan: UBS erhöht auf 164 (158) Fr. – Neutral

UBS: Barclays erhöht auf 34 (30) Fr. – Underweight

Montana Aerospace: Berenberg erhöht auf 32 (28) Fr. – Buy

UBS: JPMorgan erhöht auf 43 (38) Fr. – Overweight

Tecan: Berenberg erhöht auf 205 (200) Fr. – Buy

ABB: Kepler Cheuvreux senkt auf 56 (57) Fr. – Hold

ABB: Goldman Sachs erhöht auf 61 (58) Fr. – Neutral

Lonza: Goldman Sachs erhöht auf 680 (660) Fr. – Buy

Zurich: Goldman Sachs senkt auf 546 (552) Fr. – Sell

Softwareone: Morgan Stanley senkt auf Underweight - Kursziel 7,90 Fr.

Barry Callebaut: Deutsche Bank senkt auf Sell - Kursziel 1000 Fr.

Holcim: BofA Global Research senkt auf Neutral

Swissquote: Research Partners erhöht auf Kaufen - Kursziel 580 Fr.

Swiss LifeBNP Paribas senkt auf Underperform

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09:30

Kursgewinne bei KI-Unternehmen haben die Aktienmärkte in China auf ein Zehnjahreshoch getrieben. Der Index ‌der wichtigsten ‌Unternehmen in Shanghai und Shenzhen sowie die Börse in Shanghai zogen zum Wochenauftakt jeweils um rund ein Prozent an. Auch die Börse in Hongkong legte gut ein Prozent zu. In Südkorea schloss der Leitindex ​Kospi auf einem Rekordhoch. An der japanischen Börse wurde dagegen nicht gehandelt.

In ‌China sprang der Index für KI-Aktien um ‌fast vier Prozent in die Höhe. China könne seinen technologischen Rückstand auf die USA durch wachsende Risikobereitschaft und Innovation verringern, sagten führende KI-Forscher des Landes am Wochenende. Der Mangel an hochentwickelten Werkzeugen zur Chipherstellung behindere den Sektor jedoch. Gefragt waren zudem Aktien aus dem kommerziellen Raumfahrtsektor.

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09:10

Der SMI notiert nach Handelsbeginn 0,13 Prozent schwächer. Nach dem letztwöchigen Rekordhoch könnte es am Montag einer leichten Konsolidierung kommen. Die Aussicht auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed nach bestenfalls durchwachsenen Daten vom US-Arbeitsmarkt hatte am Freitag für steigende Kurse an den Aktienmärkten weltweit gesorgt.

Etwas Störfeuer kommt derzeit einzig von der US-Politik. Die US-Notenbank Fed veröffentlichte am Sonntag eine Erklärung, in der Fed-Chef Jerome Powell mitteilte, dass die Notenbank Vorladungen des US-Justizministerium erhalten habe. Es drohe eine Klage aufgrund der Renovierungsarbeiten des Fed-Hauptquartiers. Powell stellte aber ungewöhnlich deutlich klar, dass dies ein Vorwand sei. Vielmehr sei der Zweck, Einfluss auf die US-Geldpolitik zu nehmen.

Auffallende Aktien in SMI sind Amrize (+2 Prozent), Logitech (-2 Prozent) und Holcim (-1,2 Prozent). Erstere hatten bereits am Freitag nach den US-Daten deutlich zugelegt, bei Logitech hatten diverse Analysten-Kommentare für ein klares Wochenminus gesorgt. Und bei Holcim scheint eine Studie der Bank of America mit der Neueinstufung 'Neutral' nach zuvor 'Buy' etwas zu belasten.

Die beiden Pharmaschwergewichte Novartis und Roche fallen 0,9 Prozent beziehungsweise 0,6 Prozent.

Unternehmensnachrichten sind nur spärlich. Allerdings nimmt die Berichtssaison in der Schweiz in der neuen Woche langsam Fahrt auf. Mit Sika, Lindt&Sprüngli, Partners Group, VAT, Geberit und Richemont werden gleich sechs Blue Chips ihre Umsatzzahlen für das Gesamtjahr 2025 bzw. das vergangene Quartal vorlegen.

Im Fokus sind erneut UBS (-1 Prozent), die im Rahmen der Kapitaldiskussion stehen. Heute werden diverse Stellungnahmen im Rahmen der Vernehmlassung zur Kapitalunterlegung erwartet.

Für Interesse werden wohl auch weiter Nestlé (+0,5 Prozent) sorgen. Die Titel standen nach einem grösseren Produktrückruf fast die ganze letzte Woche unter Druck.

Im breiten Markt stehen SoftwareOne (-11 Prozent) unter Druck stehen, dies nachdem Morgan Stanley das Rating auf 'Underweight' gesenkt hat. Ausserdem hat Research Partner bei Swissquote (+1,6 Prozent) die Einschätzung auf 'Kaufen' erhöht.

Bei Barry Callebaut fällt heute ausserdem die Dividende weg, was zumindest optisch zu einem klaren Minus führt. Die Aktien wurden aber auch von der Deutschen Bank negativer eingestuft, sie fallen 1,2 Prozent.

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08:10

Der SMI steht vorbörslich 0,1 Prozent tiefer. Nur die Aktie von Amrize (1,5 Prozent plus) steht im Leitindex höher. Am deutlichsten muss Logitech (minus 1,8 Prozent) Federn lassen. Am breiten Markt sind die Titel von Barry Callebaut (minus 4,5 Prozent) unter Druck.

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07:05

Der Goldpreis erreicht einen neuen Rekordstand: In der Nacht auf Montag kletterte der Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) bis auf fast 4600 US-Dollar. Dieses Niveau konnte das Gold nicht ganz halten, lag aber am frühen Morgen mit 4567 US-Dollar noch immer 1,3 Prozent im Plus.

Silber verteuerte sich um knapp fünf Prozent auf 83,50 Dollar und lag damit nur noch rund einen halben Dollar unterhalb des Rekordhochs von Ende 2025. Händler führten die Gewinne bei den Edelmetallen primär auf die Situation im Iran zurück. Zudem nannten einige Experten mit Blick auf die Gewinne beim Gold auch die zunehmenden Sorgen über die Unabhängigkeit der US-Notenbank als Argument.

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06:15

Der SMI wird bei der IG Bank kaum verändert indiziert. Letzte Woche schloss der Index mit einem Plus von 1,1 Prozent ab.

Dabei hat die Drohung der US-Regierung mit einer Anklage gegen Notenbankchef Jerome Powell die Finanzmärkte verunsichert. 

Der Dollar und die US-Aktienfutures gaben nach, da sich Anleger besorgt über ‌die Unabhängigkeit der ‌US-Notenbank (Fed) zeigten. Der Vorgang ist eine dramatische Eskalation im Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Fed-Vorsitzenden.

Die S&P-500-Futures fielen im asiatischen Handel um 0,5 Prozent. Der Dollar gab gegenüber den meisten wichtigen Währungen um rund 0,2 Prozent nach ​und fiel auf unter 158 Yen JPY= sowie 1,1660 Dollar je Euro. ‌Der Goldpreis erreichte ein Rekordhoch von mehr als ‌4.600 Dollar je Feinunze. Gestützt wurde der Preis auch durch die Unruhen im Iran, die zudem den Ölpreis antrieben.

«Trump zerrt an den losen Fäden der Unabhängigkeit der Zentralbank», sagte Andrew Lilley, Chef-Anlagestratege bei der Investmentbank Barrenjoey in Sydney. Trump unternehme diese Schritte nur, weil er wisse, dass er die Kontrolle über die ⁠Fed nicht übernehmen könne.

Daher wolle er so viel unzulässigen Druck wie möglich ausüben. «Dieser offene Krieg zwischen der Fed und der US-Regierung ... schadet offensichtlich dem US-Dollar», sagte Ray Attrill, Leiter der Devisenstrategie bei der National Australia Bank.

Powell hatte ​am Sonntag erklärt, die Regierung von Präsident Donald Trump habe ihm mit ‌einer strafrechtlichen Anklage gedroht. Dies sei ein «Vorwand», um die Zentralbank zu Zinssenkungen ‍zu drängen. Im weiteren Verlauf der Woche warten die Anleger auf die Veröffentlichung von US-Inflationsdaten, Handelszahlen aus China und eine Reihe ​von Bilanzen von US-Unternehmen.

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06:00

Die Shanghaier Börse hat am Montag fester tendiert. Der dortige Leitindex gewann 0,8 Prozent auf 4.151,14 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,4 Prozent auf 4.779,95 Punkte. ‌An der japanischen Börse wurde dagegen nicht gehandelt.

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05:30

Im asiatischen Devisenhandel ⁠verlor der Dollar geringfügig auf 158,03 Yen und legte leicht auf ‌6,9754 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,3 Prozent niedriger bei 0,7988 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,2 Prozent auf ‍1,1655 Dollar und zog leicht auf 0,9310 Franken an.

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05:00

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,3 Prozent auf 63,50 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-ÖlWTI notierte 0,3 Prozent fester bei 59,28 Dollar.

(cash/Reuters/AWP)

Daniel Hügli
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