07:25

Der Goldpreis hat am Montag leicht nachgegeben. Grund dafür ist der stärkere US-Dollar. Die Verluste hielten sich jedoch in Grenzen. Jüngste schwache Konjunkturdaten dämpften nämlich die Erwartungen an eine Zinserhöhung der US-Notenbank Federal Reserve im Oktober deutlich.

Der Spotpreis für Gold sank um 0,3 Prozent auf 4131,61 Dollar pro Unze. Für den US-Gold-Future zur Auslieferung im Dezember ging es um 0,1 Prozent auf 4159,30 Dollar nach unten.

Der US-Dollar-Index stieg um 0,6 Prozent. Ein stärkerer Dollar verteuert in US-Dollar gehandelte Metalle für Anleger aus anderen Währungsräumen.

Das US-Stellenwachstum verlangsamte sich im September stärker als erwartet. Zudem wurden die Zahlen zum Stellenaufbau ausserhalb der Landwirtschaft für die zwei vorangegangenen Monate deutlich nach unten korrigiert. Das zeigten die am Freitag veröffentlichten Daten.

«Die schwächeren Arbeitsmarktdaten haben dazu beigetragen, die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed im Oktober zurückzuschrauben. Das gibt Gold etwas Halt. Aber der Markt geht davon aus, dass der übergeordnete Zinserhöhungszyklus der Fed intakt bleibt – selbst wenn im Oktober eine Pause eingelegt wird», sagte Tim Waterer, Chef-Marktanalyst bei KCM Trade.

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07:00

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich höher gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,2 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern fallen (-0,2 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,03 Prozent niedriger bei 13'649 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,2 Prozent höher bei 13'676 Punkten.

Halt gibt dabei die Hoffnung, dass die US-Notenbank nach dem schwachen Arbeitsmarktbericht vom Freitag von weiteren Zinserhöhungen absehen könnte - die Zinserwartungen hatten sich zum Wochenschluss spürbar gedämpft. Auch der zuletzt wieder unter die Marke von 100 US-Dollar gefallene Ölpreis entlastet. Fehlende Impulse aus Asien dürften das Handelsvolumen allerdings dünn halten: Die Börsen in China und Südkorea bleiben feiertagsbedingt geschlossen.

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05:30

Die Aussicht auf eine Zinspause in den USA hat die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenstart angetrieben. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index am Montag um 2,5 Prozent auf 70.037,61 Punkte ‌zu. ⁠Der breiter gefasste Topix notierte 1,2 Prozent höher bei 4.138,57 Zählern. Das Handelsvolumen fiel jedoch gering aus, da ⁠die Börse Shanghai feiertagsbedingt geschlossen blieb. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen wurde ebenfalls nicht gehandelt. Auch in Südkorea ‌und Teilen Australiens ruhte der Handel.

Schwächer als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten dämpften die ‌Sorge der Anleger vor einer weiteren aggressiven Zinserhöhung durch ​die US-Notenbank Fed. «Die Arbeitsmarktbedingungen sind insgesamt stabil, aber die Abwärtskorrekturen vom Freitag signalisieren, dass die US-Wirtschaft in zwei der neun Monate dieses Jahres Arbeitsplätze verloren hat», sagte Jose Torres, leitender Volkswirt bei Interactive Brokers. Das Risiko weiterer Arbeitsplatzverluste bedeute, dass die Fed die Zinsen nicht um weitere 100 Basispunkte anheben könne.

Diese Entwicklung machte die japanischen ‌Indizes zu den klaren Gewinnern des asiatischen Handelstages. Die Anleger preisen nun nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 22 Prozent für eine Zinserhöhung in diesem Monat ein, verglichen mit 64 Prozent in der Vorwoche. Da unternehmensspezifische Nachrichten sowie Gewinner ​und Verlierer bei Einzelwerten aufgrund der Feiertage in China fehlten, folgten die asiatischen ​Märkte vor allem den positiven Vorgaben der US-Börsen.

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04:15

Am Devisenmarkt zeigte sich ​der Dollar aufgrund der gesunkenen Zinserwartungen uneinheitlich. Die US-Währung legte leicht auf 6,7045 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte der Dollar 0,2 ‌Prozent höher bei 0,8299 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,4 Prozent auf 1,1204 Dollar und gab um 0,3 Prozent auf 0,9299 Franken nach.

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03:35

Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,6 ​Prozent auf ​101,68 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte ⁠1,0 Prozent schwächer bei 90,18 Dollar. Steigende Rohölexporte aus dem ​Nahen Osten und die Freigabe von ⁠100 Millionen Barrel aus den Notreserven der G7-Staaten drückten die Preise. Dies glich die Sorgen über Angriffe der ‌Huthi-Rebellen auf Anlagen von Saudi Aramco sowie zunehmende Attacken auf Öltanker in der Strasse von Hormus aus.

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02:00

Die US-Börsen hatten den asiatischen Märkten am Freitag eine positive Richtung vorgegeben. ‌Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 51.176,96 ​Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,7 Prozent auf 7.722,72 Zähler, und der technologielastige Nasdaq zog um 1,2 Prozent auf 27.190,86 Stellen an.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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