07:30

Die Ölpreise haben am Freitag moderat zugelegt und sich zwischen 76 um 77 US-Dollar stabilisiert. Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zur Lieferung im August legte im frühen Handel zuletzt um 0,42 Prozent auf 76,62 Dollar zu. Trotz der jüngsten militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran im Streit um die Strasse von Hormus gehen die Bemühungen um eine Beilegung der Feindseligkeiten weiter.

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06:18

Der SMI wird bei der IG Bank vorbörslich 0,16 Prozent höher gestellt.

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06:00

Die Begeisterung für Künstliche Intelligenz (KI) hat die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenschluss am Freitag kräftig angetrieben und geopolitische Sorgen in den Hintergrund gedrängt. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index mit einem Plus von 2,0 Prozent bei 69'121,02 ‌Punkten, ⁠während der breiter gefasste Topix um 0,76 Prozent auf 4050,82 Zähler stieg. Auch in Südkorea griffen Investoren zu, was den Kospi ⁠um 4,0 Prozent nach oben klettern liess. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verzeichnete einen Zuwachs von 1,3 Prozent.

In Japan profitierten Technologiewerte von milliardenschweren Investitionsplänen des US-Speicherchip-Herstellers ‌Micron. Zu den grössten Gewinnern im Nikkei zählten der Chip-Zulieferer Sumco mit einem Kurssprung von 15,4 ‌Prozent sowie der Halbleiter-Tester Advantest, der 8,5 Prozent gewann. Auch der ​Technologie-Investor SoftBank legte um 11,3 Prozent zu.

«Die japanischen Aktien haben sich an der Rally der US-Technologiewerte orientiert», sagte Marktanalyst Shuutarou Yasuda von Tokai Tokyo Intelligence Laboratory. Zudem stützte die Aussicht, dass staatliche Pensionsfonds künftig mehr in heimische Anlagen investieren könnten, die Stimmung am Markt.

Im Zentrum des KI-Booms stand der südkoreanische Chipkonzern SK Hynix, dessen Aktien in Seoul um 2,8 Prozent stiegen. Das Unternehmen sammelte bei ‌seinem Börsendebüt in den USA rund 26,5 Milliarden Dollar ein. Die Papiere des heimischen Konkurrenten Samsung gewannen 3,0 Prozent.

Trotz der starken Kursgewinne im Technologiesektor mahnten Experten zur Vorsicht angesichts der eskalierenden Angriffe zwischen den USA und dem Iran. «Ich verfolge die Nachrichten aus dem ​Nahen Osten und die Lage sieht nicht gut aus, aber die Anleger scheinen im Moment unglaublich widerstandsfähig ​gegenüber diesen Risiken zu sein», erklärte Chef-Marktstratege Nick Twidale von ATFX Global.

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05:30

Am ​Devisenmarkt profitierte die japanische Währung von den Aussagen der Regierung zu möglichen Umschichtungen der Pensionsfonds. Zuvor hatte der schwache Yen die japanische Grosshandelsinflation im Juni auf ‌den höchsten Stand seit über drei Jahren getrieben. Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,6 Prozent auf 161,39 Yen und gab 0,2 Prozent auf 6,7775 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,4 Prozent niedriger bei 0,8032 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,3 ​Prozent auf ​1,1457 Dollar und gab um 0,2 Prozent auf 0,9203 Franken nach.

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05:00

Trotz ⁠der militärischen Auseinandersetzungen am Persischen Golf hielten sich die Ausschläge am Ölmarkt ​in Grenzen. Anleger zeigten sich unbeeindruckt ⁠von der Sorge, dass die für den Energietransport wichtige Strasse von Hormus blockiert werden könnte. Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte ‌Brent aus der Nordsee um 0,2 Prozent auf 76,48 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,3 Prozent fester bei 72,29 Dollar.

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01:00

Trotz zunehmender militärischer Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran haben die US-Aktienmärkte am Donnerstag Kursgewinne verzeichnet. Vor allem Papiere der Halbleiterbranche erholten sich nach der jüngsten Schwäche teils kräftig. Davon wurde der technologielastige Nasdaq 100 nach oben getrieben, der um 1,62 Prozent auf 29'727,10 Zähler stieg.

Rückenwind erhielten die Aktienbörsen von wieder fallenden Preisen für Energieträger wie Öl und Gas. Der Leitindex Dow Jones Industrial blieb allerdings mit einem Plus von 0,27 Prozent auf 52'487,41 Punkte zurück. Hier bremsten vor allem die Kursverluste der Software-Aktien IBM, Microsoft und Salesforce. Der marktbreite S&P 500 legte um 0,81 Prozent auf 7.543,64 Zähler zu.

Nach den Luftangriffen der USA wächst im Iran die Sorge vor einer Rückkehr zum offenen Krieg. Die Vereinigten Staaten bombardierten nach eigenen Angaben rund 90 militärische Ziele. Es war die zweite Nacht in Folge, in der es Angriffe gab. Irans Streitkräfte attackierten staatlichen Angaben zufolge mehrere US-Ziele in der Region. Unter anderem seien Zerstörer und Schiffe vor der Küste Bahrains mit Marschflugkörpern angegriffen worden.

Die Kursverluste der Software-Entwickler führten Händler auf eine Ankündigung der Kaffeehauskette Starbucks zurück. Diese will künftig beim Einsatz betrieblicher Software stärker auf Künstliche Intelligenz setzen. Die könnte den klassischen Software-Anbietern also zur Konkurrenz werden. Die Aktien von IBM, Microsoft und Salesforce verloren bis zu zweieinhalb Prozent. Aktien von Starbucks gewannen dagegen zweieinhalb Prozent.

Für die Aktien von Micron ging es um 4,5 Prozent aufwärts. Der Chip-Hersteller will die Halbleiter- und Speicherkapazitäten bis 2035 mit Investitionen von mehr als 250 Milliarden US-Dollar weiter hochfahren.

Für die Aktien von Pepsico ging es um 3,3 Prozent abwärts. Analysten zufolge überschattet der Konflikt der USA mit dem Iran die Perspektiven des Brause- und Snack-Produzenten. Aktien von Coca-Cola gaben um knapp ein Prozent nach.

Die Anteilsscheine von Ionis Pharmaceuticals brachen um fast ein Viertel ein. Als Grund dafür wurde eine gescheiterte Spätphasenstudie für das gemeinsam mit der britischen Astrazeneca entwickelte Medikament Wainua genannt. Das Mittel konnte Herzprobleme bei Patienten mit einer seltenen Herzerkrankung nicht verhindern.

(cash/Reuters/Bloomberg/AWP)

Daniel Hügli
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