06:27
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank 0,27 Prozent höher. Die bereits letzte Woche gefragten defensiven Qualitäten des Schweizer Leitindex dürften auch diese Woche im Fokus stehen.
Am Montag startet die Nationalratskommission ihre Beratungen über das Bankengesetz, ehe am Dienstag die Berichtssaison in der Schweiz wieder Fahrt aufnimmt.
Die US-Leitindizes werden analog dem SMI leicht höher gestellt im frühen europäischen Handel.
06:12
Die asiatischen Aktienmärkte haben zum Wochenauftakt im Vorfeld wichtiger Notenbanksitzungen und Firmenbilanzen überwiegend schwächer tendiert. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,4 Prozent auf 62'431,18 Punkte nach, während der breiter gefasste Topix 0,4 Prozent höher bei 3982,20 Zählern notierte. Auch in China hielten sich die Anleger zurück: Die Börse Shanghai verlor 0,2 Prozent auf 3683,92 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,5 Prozent auf 4083,14 Punkte.
In Japan drückten vor allem schwache Technologiewerte den Leitindex ins Minus, nachdem die Wall Street entsprechende Vorgaben geliefert hatte. Zu den grössten Verlierern zählten Chip-Werte wie Sumco mit einem Minus von gut vier Prozent sowie Kokusai Electric und Screen Holdings. «Der Nikkei zeigt Anzeichen einer kurzfristigen technischen Unterbewertung», erklärte Analyst Satoshi Saito von Monex Securities. Gefragt waren hingegen Energiewerte, die von den jüngsten Ölpreisanstiegen profitierten. Hier zählten Inpex, JGC Holdings und Mitsubishi Corp zu den grössten Gewinnern.
In China blickten die Investoren auf die Politik, wo die regierende Kommunistische Partei in Peking zu ihrem fünften Plenum zusammenkam. Das Treffen hinter verschlossenen Türen gilt als letzte grosse Parteiversammlung vor der für 2027 geplanten Umbildung der Führung und bietet Präsident Xi Jinping die Gelegenheit, seine Autorität weiter zu festigen. Die chinesischen Börsen stehen jedoch bereits seit elf Wochen unter Druck, da sich die Anleger trotz starker Exporte Sorgen um die schwache Binnennachfrage machen. Zudem dämpft die Erwartung, dass grosse Zentralbanken wie die US-Notenbank Fed die Zinsen vorerst hoch halten könnten, die Risikobereitschaft der Investoren in der gesamten Region.
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06:08
Im asiatischen Devisenhandel profitierte der japanische Yen von seinem Status als sicherer Hafen und der Dollar gewann geringfügig auf 156,76 Yen. Zur chinesischen Währung legte der Greenback leicht auf 6,6691 Yuan zu, während er zur Schweizer Währung 0,2 Prozent niedriger bei 0,8236 Franken notierte. Parallel dazu stieg der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1222 Dollar und zog leicht auf 0,9242 Franken an. Die europäische Gemeinschaftswährung profitierte dabei auch davon, dass Frankreich in der Vorwoche einer Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit entgangen war.
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06:05
Am Rohstoffmarkt gaben die Notierungen nach, nachdem Berichte über katarische Vermittler im Iran Hoffnungen auf eine Deeskalation in Nahost geweckt hatten. Zuvor hatten Angriffe der Huthi-Rebellen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien die Preise auf ein Sechs-Monats-Hoch getrieben. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 2,1 Prozent auf 114,22 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 2,3 Prozent schwächer bei 100,87 Dollar. Zur Sicherung der Lieferketten kündigte Saudi-Arabien zudem an, ab 2027 Rohöl in Singapur zu lagern.
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06:00
An den US-Börsen hatten Sorgen vor anhaltend hohen Zinsen und Gewinnmitnahmen im Vorfeld wichtiger Tech-Bilanzen zum Wochenschluss für rote Vorzeichen gesorgt. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag mit einem Minus von 1,2 Prozent bei 52'215,16 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,5 Prozent auf 7623,68 Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 0,2 Prozent auf 25'955,34 Stellen nach. In der neuen Woche blicken die Anleger nun gespannt auf die Quartalszahlen der Tech-Riesen Alphabet, Microsoft und Amazon, die den jüngsten KI-Boom rechtfertigen müssen.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

