09:00

Der SMI startet 0,47 Prozent höher.

Logitech legt mehr als 3 Prozent zu, derweil büssen Roche und Nestlé je 0,3 Prozent ein. Swiss Re bildet mit 1,16 Prozent Verlust das Schlusslicht.

Am SPI fallen Cicor (+5,5 Prozent) und Implenia (+4,9 Prozent) positiv auf. Feintool hingegen verliert 4,7 Prozent, der Kurs von Clariant wird vom Dividendenabgang belastet (-4,55 Prozent). 

Avolta verliert nach der gestrigen Newsmeldung 4,3 Prozent. Über ein beschleunigtes Bookbuilding (ABB) sollen 7,3 Millionen Aktien verkauft werden. Der angestrebte Verkaufspreis liegt bei 45,20 Franken je Aktie und damit rund 5 Prozent unter dem jetzigen Niveau. Das gesamte Aktienpaket hätte einen Wert von etwa 330 Millionen Franken.

Marktteilnehmer sehen die Finanzmärkte derzeit zwischen zwei gegenläufigen Kräften. Auf der einen Seite sorgt die anhaltende Begeisterung rund um das Thema Künstliche Intelligenz, insbesondere in den USA, weiterhin für Unterstützung. Auf der anderen Seite bleiben die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten ein Belastungsfaktor. Trotz verschärfter Rhetorik und widersprüchlicher Signale gehen viele Anleger davon aus, dass die diplomatischen Gespräche vorerst fortgesetzt werden. Der Ölpreis gab zuletzt leicht nach: Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 94,16 US-Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend.

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08:30

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

Richemont: Royal Bank of Canada erhöht auf 175 (165) Fr. mit SECTOR PERFORM. 

SoftwareOne: Aktie für die UBS ein Kauf bis 9.40 (8.75) Fr.

Logitech: Vontobel erhöht auf 113 (101) Fr. mit BUY.

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08:00

Der SMI wird bei Julius Bär 0,5 Prozent höher erwartet. Alle 20 Titel dürften im Plus sein.

Logitech gewinnt als voraussichtlicher Anführer 1,6 Prozent, Swisscom als Schlusslicht 0,23 Prozent. 

Am breiten Markt büssen Avolta (-3,9 Prozent) und Clariant (–4,2 Prozent, Dividende) als einzige ein. Bei ersterem steht wohl ein grösseres Paket an Aktien zum Verkauf. Laut Informationen von Reuters geht es um 7,3 Millionen Avolta-Aktien, genauer gesagt 5,2 Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals.

Derweil erfreut sich SoftwareOne dank einer Kurszielerhöhung eines 2,5-prozentigen Gewinns, Ams legt vorbörslich 1,9 Prozent zu.

Spannend am heutigen Handelstag dürfte zudem die Entwicklung der Aktien von Barry Callebaut sein. Der Schokoladenproduzent möchte mit einer neuen Strategie wieder zu stärkerem Wachstum zurückfinden. Mehr hier.

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07:05

Die beiden Blue-Chips Roche und Novartis haben am Montag den SMI gebremst. Händler vermuten bei den Pharmariesen nach der starken Entwicklung im Mai Gewinnmitnahmen. 

Sollten die Abgaben bei den beiden Pharmariesen anhalten, könnte dies auch den Handel am Dienstag belasten. Die Vorzeichen stehen derzeit jedoch eher auf Grün.

Mehr dazu hier.

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06:10

Der SMI steht vorbörslich 0,35 Prozent im Plus.

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05:00

Die asiatischen Börsen sind verhalten in den Handel gestartet. Die Anleger zeigen sich angesichts der unsicheren Friedensgespräche im Nahen Osten und allgemeiner geopolitischer Risiken zurückhaltend. Dies bremst den Optimismus im Bereich ‌der Künstlichen Intelligenz (KI).

Der ⁠breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans gab nach anfänglichen Schwankungen um 0,5 Prozent nach. Verantwortlich dafür ⁠war vor allem ein Rückgang um zwei Prozent bei koreanischen Aktien. Der japanische Aktienindex Nikkei gab nach, nachdem er am Vortag ein Rekordhoch ‌erreicht hatte. Der Nikkei-Index verlor bis 01.46 Uhr GMT 1,46 Prozent auf ‌65.991,21 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index gab um 1,18 ​Prozent auf 3.894,29 Zähler nach.

«Widersprüchliche Nachrichten aus dem Nahen Osten sorgten für Kursschwankungen», berichten die Analysten von Westpac in einer Studie. Der Iran hatte erklärt, die Verhandlungen mit den USA seien ausgesetzt, woraufhin US-Präsident Donald Trump versicherte, die Gespräche würden «in hohem Tempo» fortgesetzt. Dann sagte Trump in einem Fernsehinterview am Montagabend, er erwarte eine Einigung mit ‌dem Iran «binnen der nächsten Woche».

Aussagen von Nvidia-Chef Jensen Huang zur Robotik sorgen in Südkorea für starke Kursbewegungen bei den Technologiewerten. Die Anleger greifen bei den Robotik-Aktien zu. Jensen Huang hatte die Bedeutung der Robotik für Südkorea am ​Montagabend am Rande der Computex-Messe in Taipeh hervorgehoben. Das Land sei zudem ein entscheidender ​Teil des Nvidia-Ökosystems. Die Aktien von Doosan Robotics, Robostar und Robotis stiegen ​daraufhin um bis zu 22,8 Prozent, 29,95 Prozent beziehungsweise 15,3 Prozent und erreichten neue Rekordhochs.

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04:00

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 159,70 ‌Yen und legte leicht auf 6,7629 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,7866 Franken vor.

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03:00

Die Ölpreise geben nach den kräftigen Gewinnen vom Vortag etwas nach. Grund dafür ist die Unsicherheit über den Stand ​der Waffenstillstandsgespräche zwischen ​den USA und dem Iran und die mögliche Wiedereröffnung ⁠der Strasse von Hormus.

Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus ​der Nordsee um 0,3 ⁠Prozent auf 94,70 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,4 Prozent schwächer bei 91,77 Dollar.

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02:00

Getrieben vom Boom-Thema KI haben die US-Indizes am Montag nach und nach an ihre Rekordserie angeknüpft. Zuerst war es der Leitindex Dow Jones Industrial , der eine Bestmarke erreichte. Andere Indizes folgten spätestens, als US-Präsident Donald Trump die zwischenzeitlichen Sorgen zerstreute, dass der Iran seinen Austausch mit den USA über ein Kriegsende einstellen könnte. Aufgrund der Hängepartie in den Iran-Gesprächen blieben die Kursgewinne aber zumeist moderaten Ausmasses. 

Der Dow mühte sich zu einem Plus von 0,09 Prozent auf 51.078,88 Punkte, während der technologielastige Nasdaq 100 um 0,60 Prozent auf 30.513,86 Zähler stieg. Der marktbreite S&P 500 verbuchte mit einem Anstieg um 0,26 Prozent auf 7.599,96 Punkten seinen achten positiven Handelstag in Folge.

In den Verhandlungen gab es zunächst wieder Rückschritte. Nach US-Bombardierungen am Wochenende wurde von den iranischen Revolutionsgarden ein Vergeltungsschlag vermeldet. Ausserdem hiess es zwischenzeitlich, der Iran wolle den Austausch aus Protest gegen eine erneute Eskalation der Lage im Libanon einstellen. Trump kündigte später aber an, die Gespräche gingen in «schnellem Tempo» weiter und die Hisbollah-Miliz sowie Israel würden im Libanon auf weitere Angriffe verzichten.

Im KI-Bereich drehten sich viele Nachrichten um den Chipriesen Nvidia . Dessen Konzernchef Jensen Huang wiederholte im Rahmen einer Fachkonferenz seine Meinung, dass die KI für den Softwarebereich eher Chance als eine Bedrohung sei. Dies half den Werten dieser Branche, die lange Zeit unter Verdrängungssorgen gelitten hatten. Aktien von Microsoft , Oracle und Adobe legten um 2,3 bis 9,9 Prozent zu.

Relativ stark sprangen auch die Salesforce -Aktien an der Dow-Spitze um zehn Prozent nach oben. Stützend wirkte sich bei dem Unternehmen auch Fantasie für einen Börsengang des KI-Plattformanbieters Anthropic aus, hiess es. Salesforce hat stetig in diesen investiert und nun wird der Beteiligungswert auf fünf Milliarden Dollar geschätzt.

Aus dem Kreise der «Magnificent 7» notierten viele Werte im Minus. Nvidia machten aber mit 6,3 Prozent Plus einen Schritt in Richtung Rekordhoch nach der Nachricht, dass der Chipriese neben seinen bekannten Grafikprozessoren künftig auch im Bereich der PC-Prozessoren angreifen will. Dort führende Konkurrenten wie Intel und AMD gerieten unter Druck.

ARM sprangen auf ihrer Rekordrally nochmals um fast 16 Prozent hoch. Die Aktien des Chiparchitektur-Entwicklers profitierten davon, dass das Unternehmen mit Nvidia bei der Entwicklung der angekündigten PC-Hauptprozessoren kooperiert.

Im IT-Bereich setzten die 7,6 Prozent höheren IBM -Aktien ihre jüngste Rally mit einem zwischenzeitlichen Rekord fort. Neben einer Kaufempfehlung der Barclays-Bank wurde am Markt auf frühere lobende Worte des US-Präsidenten Trump verwiesen, die am Wochenende wieder die Runde gemacht hätten.

Abseits der Tech-Branche gab es einen Kurssprung um 16 Prozent bei dem Kasino- und Hotelbetreiber MGM Resorts , für den das Unternehmen People Inc ein Übernahmeangebot von 48,30 Dollar abgab. Anleger preisten noch Luft nach oben ein, denn der Schlusskurs übertraf dieses mit mehr als 50 Dollar. Der Kurs des Konkurrenten Las Vegas Sands zog um mehr als fünf Prozent an.

(cash/AWP/Reuters)

Aisha Gutknecht arbeitet seit Juli 2024 als Redaktorin für cash.ch.
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