09:00
Der SMI startet am Dienstag 0,5 Prozent höher in den Handel.
Unterstützung kommt von den insgesamt festeren Vorgaben aus Übersee. Die Wall Street hatte am Montag im Plus geschlossen und auch in Asien ziehen die Kurse überwiegend an. Dennoch bleibe die Stimmung am Markt wegen der geopolitischen Risiken und der US-Handelspolitik gedrückt, sodass mögliche Gewinne eher als Gegenbewegung auf die jüngsten Verluste zu werten seien.
In Sachen Zollpolitik hat US-Präsident Donald Trump nun Südkorea mit höheren Zöllen gedroht. Zur Begründung hiess es, Südkorea halte sich nicht an das Handelsabkommen. In diesem Umfeld setzen Investoren weiter auf sichere Häfen. Entsprechend notieren Gold und Silber weiter nahe dem Rekordniveau vom Vortag.
Börsianern stehen ereignisreiche Tage bevor. Vor allem ab dem morgigen Mittwoch stehen mit dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed sowie den Zahlen von Meta, Tesla und Microsoft aus den Reihen der 'Magnificent 7' hochrangige Daten an. Auch hierzulande läuft der Berichtsmotor mit unter anderem den drei SMI-Werten ABB, Roche und Givaudan, die am Donnerstag ihre Zahlen vorlegen werden.
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08:30
Am Dienstagmorgen notiert das Dollar/Franken-Paar bei 0,7775 nachdem es am Vorabend zu 0,7763 gehandelt wurde. Im Tief am Montagnachmittag war das Paar bis auf 0,7731 gefallen. Auch gegenüber dem Euro gab der Franken in der Nacht etwas nach, das Euro/Franken-Paar steht zur Zeit bei 0,9232 (Vorabend 0,9221, Tiefpunkt Montagmorgen 0,9196)). Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar in der Nacht nur wenig bewegt, akztuell notiert das Paar bei 1,1874.
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08:00
Der SMI wird bei Julius Bär 0,44 Prozent höher erwartet. Alle 20 Titel notieren im Plus.
Die beiden Schwergewichte Roche und Novartis verzeichnen die höchsten Zuwächse mit 0,66, respektive 0,8 Prozent. Beide profitieren von einer Neuabdeckung und hohen Kurszielen durch Citigroup. Roche hat zudem positive Ergebnisse zu seinem Forschungskandidaten gegen starkes Übergewicht veröffentlicht.
Der Blick der Märkte richtet sich derzeit auf die US-Notenbank Fed, die heute ihre zweitägige geldpolitische Sitzung beginnt. Beobachter rechnen nicht damit, dass es zu weiteren Zinssenkungen kommt. Dennoch könnte das Treffen Impulse liefern, da möglicherweise erste Hinweise oder sogar eine Ankündigung zur künftigen Besetzung des Fed-Vorsitzes erfolgen könnten.
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07:20
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
Aevis: Octavian startet mit BUY bis 17.30 Fr.
AMS Osram: Kepler Cheuvreux trimmt auf 7.50 (8) Fr. mit REDUCE.
Bachem: Aktie für die Royal Bank of Canada neuerdings ein Kauf bis 100 (78) Fr.
Flughafen Zürich: J.P. Morgan teht auf NEUTRAL (Overweight) bis 260 (275) Fr.
Sika: Aktie für Jefferies ein Kauf bis 193 (201) Fr.
StarragTornos: Kepler Cheuvreux reduziert bis 46 (53) Fr. mit BUY.
Swiss Re: Bank of America senkt auf 145 (160) Fr. mit NEUTRAL.
UBS: Jefferies will es wissen mit BUY bis 55 (37) Fr.
UBS: Kepler Cheuvreux erhöht bis 42.50 (35) Fr. mit BUY.
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Eine Gruppe von Schweizer Aktien hat trotz immer wieder neu aufkommender Verunsicherung an den Märkten einen Rekordstand erreicht. Geht es weiter aufwärts?
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06:30
Am Schweizer Markt dürfte am Dienstag Logitech im Fokus stehen. Der Computerzubehörhersteller veröffentlicht heute nach US-Börsenschluss die Zahlen zum dritten Quartal.
Das dritte Geschäftsquartal ist für Logitech traditionell das umsatzstärkste und damit wichtigste Jahresviertel. Denn in diesen Zeitraum fallen sowohl die «Black Week» als auch das Weihnachtsgeschäft. Analysten setzen darauf, dass trotz der etwas gedämpften Konsumstimmung in den USA die Zahlen dank der starken Marke und den Marktanteilsgewinnen gut ausfallen werden.
Gemäss einer AWP-Umfrage unter acht Analysten wird im Schnitt ein Umsatz von 1,404 Milliarden US-Dollar erwartet. Das entspricht einem Umsatzplus zu konstanten Wechselkursen von 1 bis 4 Prozent. Der Non-GAAP EBIT (Betriebsgewinn) soll bei 283,3 Millionen Dollar liegen. Der Non-GAAP-Reingewinn wird gemäss der Durchschnittschätzung bei 254,7 Millionen Dollar
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06:10
Der SMI wird 0,04 Prozent höher erwartet.
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04:00
Die Hoffnung auf starke Quartalszahlen von US-Technologiekonzernen hat den asiatischen Börsen am Dienstag Auftrieb gegeben. Überschattet wurde die Stimmung jedoch von neuen US-Zöllen gegen Südkorea, die Präsident Donald Trump am späten Montag ankündigte. Zur Begründung hiess es, Südkorea halte sich nicht an das Handelsabkommen. Die Zölle auf Importe wie Autos, Holz und Pharmazeutika sollen auf 25 Prozent steigen. Dennoch machten die Märkte ihre anfänglichen Verluste wett. Der südkoreanische Kospi-Index notierte zuletzt 0,8 Prozent fester. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,5 Prozent auf 53.123,24 Punkte zu. Die chinesischen Börsen zeigten sich wenig verändert.
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03:00
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03:00
Die Unsicherheit durch die neuen Zölle trieb Anleger in sichere Häfen. Der Goldpreis kletterte um ein Prozent auf 5066 Dollar je Feinunze. Silber verteuerte sich sogar um 6,4 Prozent auf 110,60 Dollar je Unze. Die Ölpreise gaben dagegen leicht nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 0,7 Prozent auf 65,14 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 0,6 Prozent schwächer bei 60,26 Dollar.
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02:00
Der Leitindex Dow Jones schloss am Montag mit 49.412,40 Punkten und damit 0,64 Prozent höher als vor dem Wochenende. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,42 Prozent auf 25.713,20 Punkte und für den marktbreiten S&P 500 ging es um ein halbes Prozent auf 6.950,23 Punkte aufwärts.
In dieser Woche steht unter anderem die Zinsentscheidung der Notenbank Fed am Mittwoch auf der Agenda. Die Fed wird die Leitzinsen zwar aller Voraussicht nach unverändert belassen. Viel wichtiger ist jedoch die immer noch offene Frage nach dem nächsten Fed-Chef. Die Amtszeit von Jerome Powell, der unter starkem Druck von US-Präsident Donald Trump steht, endet im Mai. Als Nachfolger von Powell gehandelt werden unter anderem Rick Rieder, Manager beim Vermögensverwalter Blackrock, und der frühere Notenbanker Kevin Warsh.
Am Markt diskutiert wird zu Wochenbeginn auch die Möglichkeit einer erneuten teilweisen Schliessung der US-Regierungsgeschäfte. Denn die Demokraten im Senat bestehen darauf, dass die Finanzierung des Heimatschutzministeriums ausgesetzt wird, bis sich der Kongress auf neue Leitlinien für die Durchsetzung der Einwanderungsgesetze einigen kann. Zuvor hatten ICE-Beamte in diesem Jahr in Minnesota zwei US-Bürger getötet.
Vorne im Dow Jones waren die Aktien des Netzwerkwerk- und IT-Spezialisten Cisco . Sie versuchten mit einem Kursplus von mehr als drei Prozent den Ausbruch nach oben aus der jüngsten, seit Mitte Dezember laufenden Konsolidierung. Gefragt waren auch die Papiere des iPhone-Konzerns Apple. Sie legten um knapp drei Prozent zu.
Die Goldpreisrally brachte zum Wochenstart die Aktien von Minenbetreibern zum Strahlen. Newmont stiegen um 1,3 Prozent, Barrick Mining um 3,1 Prozent. USA Rare Earth beflügelte die Aussicht auf eine mögliche Regierungsbeteiligung zusätzlich. Die Aktien schossen um mehr als 20 Prozent nach oben. Der Firma zufolge strebt die US-Regierung im Rahmen eines 1,6 Milliarden Dollar schweren Fremd- und Eigenkapital-Investitionspakets eine 10-prozentige Beteiligung an.
Der Pharmakonzern Merck & Co beendete derweil laut einem Bericht des «Wall Street Journal» Gespräche zur Übernahme des Biotech-Unternehmens Revolution Medicines . Die beiden Unternehmen hätten sich nicht auf einen Kaufpreis einigen können, hiess es. Der Kurs der Anteilsscheine von Revolution Medicines brach um 17 Prozent ein. Die Merck-Papiere fielen um 0,7 Prozent.
Um eineinhalb Prozent nach unten ging es für Boeing-Aktien. Die Papiere des Flugzeugbauers- und Rüstungskonzerns waren zuletzt auch sehr stark gelaufen, sodass einige kurzfristig orientierte Anleger wohl erst einmal Gewinne realisierten.
Die Intel-Aktien fielen weiter von ihrem Mehrjahreshoch zurück, und zwar um 5,7 Prozent. Das lange Zeit kriselnde Unternehmen hatte in der vergangenen Woche die Erwartungen der Anleger mit einem Geschäftsausblick enttäuscht. So hatte sich der Kurs zuvor seit Mitte September in etwa verdoppelt. Das Unternehmen kann die Nachfrage nach Server-Chips für KI-Anwendungen nicht bedienen, da bei der Produktion mit der neuen Prozessorarchitektur «Intel A18» die Ausbeute noch nicht hoch genug ist, wie Analyst Ingo Wermann von der DZ Bank erklärt.

