06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,35 Prozent tiefer bei 12'995 Punkten. 

Am Donnerstag stellen die SMI-Unternehmen Roche, ABB und Givaudan ihre aktuellsten Geschäftszahlen vor. Zudem werden unter anderem Bucher, Interroll und Emmi über ihren Geschäftsgang berichten.

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06:15

Ein Euro kostet 91,75 Rappen (-0,16 Prozent). Der Dollar wird zu 76,53 Rappen gehandelt (-0,32 Prozent)

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04:45

Die Rekordjagd an den asiatischen Aktienmärkten hat am Donnerstag eine Pause eingelegt. Grund dafür waren gemischte Bilanzen aus dem US-Technologiesektor, die vor den mit ‌Spannung ‌erwarteten Zahlen von Apple für Zurückhaltung bei den Anlegern sorgten.

Zudem signalisierte die US-Notenbank Fed eine Zinspause. Fed-Chef Jerome Powell sprach von sich deutlich verbessernden Konjunkturaussichten.

In Tokio blieb der 225 Werte ​umfassende Nikkei-Index fast unverändert bei 53'357 Punkten. Der breiter gefasste ‌Topix verlor 0,1 Prozent auf 3530 Zähler. Die ‌Börse in Shanghai zeigte sich ebenfalls kaum verändert. Obwohl der südkoreanische Elektronikriese Samsung seinen Betriebsgewinn dank der hohen Nachfrage nach KI-Chips verdreifachen konnte, gaben die Aktien in Seoul um 1,2 Prozent nach.

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02:45

Am Devisenmarkt stand der Dollar unter Druck, obwohl Vertreter der US-Regierung und ⁠der Europäischen Zentralbank (EZB) verbal Unterstützung leisteten. Der Dollar verlor 0,3 Prozent auf 152,97 Yen und legte leicht auf 6,9472 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,3 Prozent niedriger ​bei 0,7658 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,2 Prozent ‌auf 1,1980 Dollar und zog leicht auf 0,9175 ‍Franken an.

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01:50

Die Ölpreise zogen auf ein Viermonatshoch an. Händler verwiesen auf die Warnung von US-Präsident Donald Trump ​an den Iran vor möglichen Angriffen, sollte es zu keiner Einigung im Atomstreit kommen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,2 Prozent auf 69,20 Dollar. Das ‌US-Öl WTI notierte 1,3 Prozent fester bei 64,02 ⁠Dollar. Edelmetalle setzten ihre Rekordjagd fort. Gold und Silber ‌kletterten auf neue Allzeithochs. Der Preis für eine Feinunze Gold stieg um 1,8 Prozent auf 5485 Dollar.

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23:55

Vor Quartalszahlen grosser Technologiekonzerne haben sich am Mittwoch die New Yorker Börsen mit moderaten Gewinnen im Tech-Sektor und einer verhaltenen Entwicklung bei Standardwerten aus dem Handel verabschiedet.

Die Zinsentscheidung der US-Notenbank bewegte kaum. Die Fed veränderte wie erwartet ihre Leitzinsen nicht. Die Arbeitslosenquote habe sich stabilisiert, während die Inflation weiter auf erhöhtem Niveau liege, hiess es zur Begründung. Marktbeobachter gehen davon aus, dass es vorerst keine Zinssenkungen geben wird.

Der marktbreite S&P 500, der zum Auftakt erstmals in seiner Geschichte die Marke von 7000 Punkten hinter sich gelassen hatte, kam letztlich wieder etwas zurück und schloss mit minus 0,01 Prozent auf 6978 Punkten. Der Leitindex Dow Jones Industrial bewegte sich ebenfalls kaum von der Stelle mit plus 0,02 Prozent auf 49'016 Zähler. Der anfangs noch in Richtung Rekordhoch steigende technologielastige Nasdaq 100 verringerte seinen Gewinn auf 0,32 Prozent beim Stand von 26'023 Punkten.

Nach dem US-Börsenschluss veröffentlichten die Tech-Schwergewichte Microsoft, Meta und Tesla ihre Quartalszahlen. Bei Microsoft gab es nachbörslich zunächst negative Kursreaktionen, während sich Anleger von Tesla und Meta über Kursaufschläge freuten.

Papiere von Halbleiter-Aktien waren zur Wochenmitte gefragt. Überzeugende Geschäftszahlen und Prognosen von Texas Instruments , vom niederländischen Chipindustrie-Ausrüster ASML und vom südkoreanischen Chiphersteller SK Hynix gaben Auftrieb, wenngleich sich bei ASML Experten Sorgen machen, ob der Halbleiterbranchen-Ausrüster seine Kapazitäten schnell genug ausbauen kann, um die steigende Nachfrage zu bedienen.

Bei Texas Instruments belief sich das Kursplus auf fast 10 Prozent. Der Konzern profitierte davon, dass sich die Nachfrage nach Chips für industrielle Anwendungen und Autos zu erholen scheint. Micron setzten ihre steile Rekordrally mit einem Plus von gut 6 Prozent fort. Für Intel ging es um 11 Prozent hinauf.

Quartalszahlen veröffentlichten zudem der Telekomkonzern AT&T, der Energietechnikkonzern GE Vernova und der vor allem im Gesundheitsbereich tätige Konzern Danaher. AT&T gewannen 4,7 Prozent, GE Vernova legten um 2,7 Prozent zu. Danaher hingegen rutschten um 4,8 Prozent ab.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Reto Zanettin
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