06:15

Der SMI wird bei der IG Bank vorsbörlich 0,25 Prozent höher geschätzt. Am Donnerstag hatte der Leitindex 0,13 Prozent tiefer. An der Spitze der Verlierer standen Kühne+Nagel (-13 Prozent). 

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06:00

Die asiatischen Aktienmärkte entfernen sich mit Blick auf die Wall Street von den gestrigen Rekordhochs. Sorgen über schrumpfende Margen im Technologiesektor belasten Werte wie Apple. Die Aufmerksamkeit der Anleger gilt nun den US-Inflationsdaten, die im ‌Laufe des ⁠Tages erwartet werden.

«Der vorherrschende Ton an den Märkten ist eine Wendung hin zu defensiveren Bereichen des Aktienmarktes und ⁠zu Unternehmen mit stabilen, weniger zyklischen und besser vorhersagbaren Gewinnen», sagt Chris Weston, Forschungsleiter bei Pepperstone.

«Es ist klar, dass Investoren die Entwicklungen bei KI ‌und AGI (Allgemeine Künstliche Intelligenz) durch eine neue Brille betrachten und versuchen, eine Zukunft ‌einzupreisen, die sich unsicherer und strukturell disruptiver anfühlt als zuvor.» Der ​breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans fiel um 0,6 Prozent, was den Wochengewinn auf 4,1 Prozent reduzierte.

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05:30

In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 0,8 Prozent auf 57.185,40 Punkte nach, verzeichnete aber für die Woche immer noch ein Plus von 5,3 Prozent. Der breiter gefasste Topix notierte 1,0 Prozent niedriger bei 3.842,45 Zählern. Die Börse Shanghai ‌verlor 0,7 Prozent auf 4.105,04 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,8 Prozent auf 4.681,92 Punkte.

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05:00

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 152,92 Yen und legte leicht auf 6,9063 Yuan zu. Zur Schweizer Währung ​rückte er etwas auf 0,7692 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei ​1,1868 Dollar und bei 0,9137 Franken.

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05:00

Die Ölpreise haben sich kaum verändert und steuern auf den zweiten ​Wochenverlust in Folge zu. Auf Wochensicht zeichnet sich für die Nordseesorte Brent ein Minus von 0,8 Prozent und für die US-Sorte WTI ein Rückgang ‌von 1,1 Prozent ab.

Am Rohstoffmarkt stagniert die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee bei 67,47 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert kaum verändert bei 62,76 Dollar. Zu Wochenbeginn hatten die Ölpreise noch wegen Sorgen vor einem US-Angriff auf den ​Iran zugelegt. ​Äusserungen von US-Präsident Donald Trump vom Donnerstag, wonach im nächsten Monat ⁠ein Abkommen mit dem Iran möglich sei, drückten die Preise jedoch. Zudem ​hat die Internationale Energieagentur (IEA) ⁠am Donnerstag in ihrem Monatsbericht prognostiziert, dass das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage in diesem Jahr schwächer ausfallen werde als erwartet. Das ‌Gesamtangebot werde die Nachfrage übersteigen.

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01:00

Erneute Zweifel an den hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) haben am Donnerstag die Kurse an den New Yorker Börsen nach unten gezogen. Anleger sind unsicher, ob die grossen Tech-Firmen so viel verdienen werden, um die hohen Ausgaben zu rechtfertigen. Zudem sackten am Edelmetallmarkt die Preise für Gold und Silber stark ab. Hier verkauften Investoren, um Verluste am Aktienmarkt abzufedern. Auch aus dem Ölmarkt zogen sich Anleger zurück.

Der von Tech-Schwergewichten geprägte Nasdaq 100 verlor zuletzt 1,71 Prozent auf 24.770 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 1,26 Prozent auf 6.854 Zähler abwärts. Der Leitindex Dow Jones Industrial sank um 1,18 Prozent auf 49.532 Zähler.

Im Techsektor belasteten Kursverluste von fast 12 Prozent die Aktien von Cisco. Der Netzwerk-Ausrüster gilt eigentlich als einer der Profiteure des KI-Booms, und so blickt das Unternehmen auch nach einem überraschend gut verlaufenen Quartal positiver auf das gesamte Geschäftsjahr. Dennoch sackten die Aktien um mehr als 8 Prozent ab. Marktteilnehmer bemängelten die Prognose für die bereinigte Bruttomarge im laufenden Quartal, die unter den Erwartungen gelegen habe. Damit wurden Befürchtungen geweckt, dass die steigenden Preise für Speicherchips dem Unternehmen zusetzen könnten.

Die Aktien von Apple gaben 5 Prozent nach.

Die Papiere von McDonald's stiegen auf ein Rekordhoch und gewannen zuletzt noch 2,2 Prozent. Ein stärkerer Fokus auf günstigere Menü-Angebote in den Vereinigten Staaten hatte der Fastfood-Kette zu beschleunigtem Wachstum verholfen. Die Quartalszahlen seien angesichts der hohen Messlatte solide ausgefallen, schrieb Analyst Logan Reich von der kanadischen Bank RBC.

Insgesamt war im Dow auch am Donnerstag wieder Old Economy gefragt, mit Walmart, McDonald's und Coca-Cola auf den vorderen Plätzen. Unter den Magnificent Seven waren Apple auffällig schwach mit minus 4,8 Prozent.

(cash/Reuters/awp)

Daniel Hügli
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