09:00
Der SMI startet 0,9 Prozent höher auf 13'168.90 Punkten.
Gestützt wird das positive Sentiment derzeit von neuen Hoffnungsschimmern aus dem Nahen Osten sowie vom Optimismus hinsichtlich der Firmengewinne im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz. Die hat einerseits die US-Aktien am Vorabend erneut auf neue Höchststände geführt, andererseits auch in Asien für positive Vorzeichen gesorgt, wobei derzeit insbesondere der koreanische Kospi mit einem Kursplus von über 6 Prozent herausragt.
US-Präsident Donald Trump scheint im Konflikt mit dem Iran vorerst auf Deeskalation zu setzen. In der Nacht auf Mittwoch kündigte er überraschend an, den erst am Montag gestarteten US-Einsatz für eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Strasse von Hormus «für kurze Zeit» auszusetzen. Während des Stopps von «Projekt Freiheit» solle geprüft werden, ob ein Abkommen mit dem Iran abgeschlossen und unterzeichnet werden könne. Es habe «grosse Fortschritte» für ein «umfassendes und abschliessendes» Abkommen gegeben.
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08:30
ABB: Royal Bank of Canada erhöht auf 72 (65) Franken mit SECTOR PERFORM.
Geberit: Kepler Cheuvreux ist für HOLD bis 515 (580) Franken.
Huber+Suhner: UBS erhöht bis 320 (230) Franken mit BUY.
Kühne+Nagel: Jefferies geht auf BUY (Hold) bis 220 (190) Franken.
SoftwareOne: Berenberg Bank verteidigt die Aktie mit BUY bis 8.70 Franken.
UBS: Kepler Cheuvreux ist für BUY bis 39.50 (39) Franken.
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08:00
Der SMI steht bei Julius Bär 0,67 Prozent höher. Alle 20 Titel dürften positiv in den Handel starten.
Kühne+Nagel und Logitech gewinnen vorbörslich je 2,3 Prozent. Alcon legt nach Vorlage der Quartalszahlen um 1,5 Prozent zu.
Am breiten Markt fallen ams (+3,2 Prozent) positiv auf, ebenso Comet (+2,5 Prozent), und VAT (+2,4 Prozent). Die Chipaktien werden von starken Kursverläufen der Techtitel in den USA getrieben. Weitere Gewinner sind Galenica (+2,5 Prozent) und Huber+Suhner (+2,2 Prozent).
«An den Märkten ist über Nacht wieder Ruhe und Stabilität eingekehrt», schrieben die Analysten von Westpac in einer Studie. Das Risiko einer Eskalation im Nahost-Konflikt werde als geringer eingeschätzt. Donald Trump selbst hatte in den sozialen Medien von «grossen Fortschritten in Richtung eines vollständigen und endgültigen Abkommens mit Vertretern des Iran» gesprochen.
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07:15
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06:45
«Sell in May and Go Away» zählt zu den langlebigsten Börsenweisheiten überhaupt. Gemeint ist, dass Anleger im Mai ihre Aktien verkaufen und erst im September, traditionell rund um den St. Leger Day (üblicherweise Mitte September), wieder einsteigen sollten.
In diesem Jahr erhält die Börsenweisheit zusätzliche Aufmerksamkeit, weil sie mit einem bekannten politischen Zyklus zusammenfällt.
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06:15
Der SMI dürfte 0,6 Prozent höher in den Handel starten.
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05:00
Die asiatischen Aktienmärkte haben am Mittwochmorgen Rekordstände erreicht. Nach dem Ende einer Feiertagspause gewann der Leitindex der Shanghaier Börse 1,1 Prozent auf 4.155,44 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 1,4 Prozent auf 4.876,55 Punkte. An der japanischen Börse wurde wegen der «Golden Week» erneut nicht gehandelt.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump von «grossen Fortschritten» auf dem Weg zu einem «endgültigen Abkommen» mit Teheran gesprochen. Zugleich beschleunigte sich der Handel mit Werten rund um Künstliche Intelligenz (KI). «An den Märkten ist über Nacht wieder Ruhe und Stabilität eingekehrt», schrieben die Analysten von Westpac in einer Studie. Das Risiko einer Eskalation im Nahost-Konflikt werde als geringer eingeschätzt. «Die Anleger haben bei den Gewinnern des Jahres 2026 zugegriffen und bauen ihre Positionen weiter aus», sagte Chris Weston, Research-Chef bei der Pepperstone Group in Melbourne. «Es gab einige Käufe bei Rohstoffwerten aus dem S&P 500, aber es sind weiterhin die Technologieaktien, die den Grossteil der Mittelzuflüsse anziehen, insbesondere Apple und die Speicherchip-Werte.»
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Der Dow Jones schloss 0,73 Prozent höher bei 49.298,25 Punkten. Der marktbreite S&P 500 erreichte im Handelsverlauf erneut einen Höchststand und gewann letztlich 0,81 Prozent auf 7.259,22 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq 100 , der ebenfalls ein Rekordhoch erklomm, ging es am Ende um 1,31 Prozent auf 28.015,06 Punkte nach oben.
Die Anleger zeigten sich optimistisch, dass robuste Quartalsberichte von Unternehmen die Aktienkurse antreiben dürften. Zudem stützten Anzeichen, dass der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran weiterhin Bestand hat. Dies sorgte für fallende Ölpreise und dämpfte Befürchtungen vor einem umfassenden Krieg, der die wirtschaftlichen Aussichten beeinträchtigen könnte. Tags zuvor hatten erstmals seit Beginn der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran die Spannungen deutlich zugenommen.
Aktuelle US-Konjunkturdaten hatten nur wenig Einfluss auf die Kurse. Die Stimmung im Dienstleistungssektor trübte sich im April etwas ein. Der ISM-Einkaufsmanagerindex fiel auf 53,6 Punkte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 53,7 Zählern gerechnet. Die Verkäufe neuer Häuser stiegen im März um 7,4 Prozent, während Experten mit einem Anstieg von lediglich 3,0 Prozent gerechnet hatten.
Unter den Einzelwerten standen die Aktien von Intel und Apple mit Kursgewinnen von 13 beziehungsweise 2,7 Prozent im Anlegerfokus. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg führt der iPhone-Hersteller Gespräche mit dem US-Halbleiterkonzern und mit Samsung über die Lieferung von Prozessoren. Das Ziel von Apple sei es, die Abhängigkeit vom taiwanesischen Zulieferer TSMC zu verringern und Lieferengpässe abzufedern.
Der Pharmakonzern Pfizer meldete für das erste Quartal ein überraschend deutliches Umsatzwachstum, was vor allem neuen Medikamenten zu verdanken war. Dies konnte Pfizer aber nicht in ein höheres Ergebnis ummünzen, auch weil die Verwaltungskosten und Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen. Die bekräftigten Jahresziele erscheinen laut der US-Bank JPMorgan nun konservativ. Die Aktie stieg um 0,6 Prozent.
Das Geschäft der für ihre Zusammenarbeit mit US-Sicherheitsbehörden bekannten Datenanalyse-Firma Palantir ist im vergangenen Quartal erneut rasant gewachsen. Das KI-Unternehmen steigerte den Umsatz im Jahresvergleich um 85 Prozent und hob seine Jahresziele an. Allerdings blieben die Erlöse mit US-Firmen Analysten zufolge hinter den Erwartungen zurück. Die Palantir-Papiere büssten 6,9 Prozent ein.
Die Anteilscheine von Shopify brachen um 15,6 Prozent ein. Der Ausblick des Software-Unternehmens für Online-Shops signalisierte Händlern zufolge, dass sich das Umsatzwachstum verlangsame und höhere Kosten die Rentabilität im zweiten Quartal beeinträchtigen könnten.
Um 6,9 Prozent ging es für Pinterest nach oben. Das Social-Media-Unternehmen übertraf mit seinem Zahlenwerk erneut die Erwartungen und überraschte zudem mit einem unerwartet hohen Umsatzziel für das zweite Quartal.
Die Aktien von Rockwell gewannen 8,9 Prozent. Das Automatisierungstechnik-Unternehmen überzeugte mit seinem Quartalsbericht und dem Ausblick.
(cash/Reuters/AWP)

