Das Unternehmen prognostizierte ‌für ⁠das zweite Quartal einen Umsatz, der ⁠über den Schätzungen der Analysten liegt – ein Zeichen für ‌die starke Nachfrage nach hochentwickelten Chips, ‌die in Rechenzentren ​für Anwendungen der künstlichen Intelligenz eingesetzt werden.

Broadcom erwartet für das zweite Quartal Angaben vom Mittwoch zufolge einen Umsatz von rund 22,0 ‌Milliarden Dollar. Experten hatten bislang im Schnitt 20,56 Milliarden vorhergesagt. «Unser Umsatzwachstum im Bereich KI beschleunigt sich», erklärte ​Firmenchef Hock Tan.

Grosse Tech-Firmen wie ​Alphabet, Microsoft, Amazon und Meta ​werden in diesem Jahr wohl mindestens 630 Milliarden ‌Dollar für den Aufbau einer KI-Infrastruktur ausgeben. Das dürfte die Nachfrage nach Chips, Servern, Speicher- und ​Netzwerkgeräten ​von Unternehmen wie Broadcom ⁠ankurbeln.

Im vorangegangenen Quartal hatte ​Broadcom vor sinkenden Margen ⁠gewarnt. Als Grund waren verstärkte Verkäufe ertragsschwächerer, ‌massgeschneiderter KI-Prozessoren genannt worden. Das hatte Sorgen vor einem Platzen der KI-Blase geschürt. 

(Reuters)