Die unter ihrem Chef Holger Laubenthal neu ausgerichtete Konsumkredit- und Leasingbank Cembra will ab 2027 eine neue Wachstumsphase einläuten. Ein Schritt ins Ausland ist aber nicht geplant.

«Die Schweiz ist ganz klar unser Fokus», betonte Laubenthal in dem am Freitag online publizierten Interview mit der Zeitung «Finanz und Wirtschaft». Die ausländischen Märkte seien gut abgedeckt, derweil Cembra im eigenen Land noch Potential habe.

«Wir haben uns vorgenommen, über den Zyklus jährlich zwischen 1 und 3 Prozent zu wachsen», sagte Laubenthal. Das geschehe aber «nicht zu jedem Preis und immer mit Blick auf die Profitabilität».

Cembra plant, bis zum vierten Quartal 2026 einen neuen Strategiezyklus vorzustellen. Auf deren Inhalt geht Laubenthal in dem Interview nicht ein. Man werde aber die Digitalisierung in den nächsten Jahren nochmals beschleunigen, sagte er. Gleichzeitig prüfe die Gruppe die Möglichkeit neuer Kreditkarten-Partnerschaften.

(AWP)