Der Stuttgarter Autobauer Mercedes-Benz verkaufte ‌nach ⁠eigenen Angaben vom Mittwoch im ersten Halbjahr weltweit 1,01 ⁠Millionen Autos, das sind sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Während ‌das Geschäft in Europa und Nordamerika ‌anzog, ging es in ​China steil abwärts. Hier wurden nur noch 210.000 Autos verkauft, 28 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2025. Mercedes verwies darauf, dass es im zweiten Quartal vor allem ‌bei den Modellen mit Verbrennungsmotor abwärts ging. «China bleibt ein zentraler Markt für Mercedes-Benz und spielt eine Schlüsselrolle in der Lokalisierungs- ​und Innovationsstrategie des Unternehmens», hiess es dennoch. ​Hoffnungsträger für das zweite Halbjahr ​seien neue Modelle wie die S-Klasse und der GLE.

In Europa legte ‌der Absatz dagegen von Januar bis Juni binnen Jahresfrist um fünf Prozent auf 325.000 Fahrzeuge zu. Hier spielten ​zum ​einen neue Produkte, zum ⁠anderen eine stärkere Nachfrage nach Elektroautos ​eine Rolle. Vertriebschef ⁠Mathias Geisen sagte, die Nachfrage nach dem neuen elektrischen ‌GLC, dem elektrischen CLA und dem elektrischen GLB sei ausserordentlich stark. In Nordamerika waren es mit ‌180.900 Fahrzeugen sogar 15 Prozent mehr verkaufte ​Autos als im Vorjahr. 

(Reuters)