Sie schwenken damit nach dem sehr schwachen Juni auf einen Erholungskurs. Mit den Halbjahreszahlen vom Morgen hat der Hersteller von Elektrokomponenten die Erwartungen der Analysten beim Umsatz, vor allem aber beim Auftragseingang markant übertroffen.

Bis um 09.45 Uhr verteuern sich Cicor um 10,3 Prozent auf 131,00 Franken. Vom Jahreshoch bei gut 170 Franken vom Februar und auch vom Zwischenhoch von Ende Mai bei 158 Franken befinden sich die Aktien aber noch immer ein gutes Stück entfernt. Der Gesamtmarkt (SPI) steht aktuell 0,2 Prozent tiefer.

Die Ergebnisse von Cicor seien zwar durch eine Reihe von Sonderfaktoren verzerrt, heisst es in einer Einschätzung der ZKB. Dennoch sei das erste Halbjahr robust ausgefallen. Und angesichts der Guidance für das Gesamtjahr werde das Unternehmen im zweiten Halbjahr erheblich besser abschneiden und mehr als die Hälfte des erwarteten bereinigten EBITDA einfahren. Der Umsatz dürfte gemäss den Prognosen im zweiten Semester gegenüber dem ersten um 10 bis 25 Prozent zulegen.

Wegen der verschiedenen Akquisitionen und dem Effizienzprogramm werde 2026 zwar zu einem Übergangsjahr, in welchem die Übernahmen verdaut werden müssten, ab dem zweiten Halbjahr befinde sich das Unternehmen aber wieder auf Kurs, so die ZKB weiter. Sollten die Synergien wie geplant ausgeschöpft werden, dürfte der operative Gewinn im Geschäftsjahr 2027 auf neue Rekordwerte steigen.

(AWP)