Der französische Rüstungstechnologiekonzern Exosens hat im ersten Quartal dank einer starken Nachfrage nach Nachtsichtgeräten und Drohnentechnologie deutlich mehr umgesetzt. Die Erlöse seien um 19,7 Prozent auf 122,6 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der bereinigte Bruttogewinn legte demnach um 20,1 Prozent auf 63,5 Millionen Euro zu. Angesichts der zunehmenden geopolitischen Spannungen beschleunige sich die Nachfrage nach einsatzkritischen Nachtsicht- und digitalen Bildgebungslösungen, erklärte Konzernchef Jerome Cerisier. Exosens prüfe eine weitere Ausweitung der Kapazitäten. Zu den Kunden des Unternehmens zählen Analysten zufolge auch die deutschen Rüstungskonzerne Rheinmetall und Hensoldt.
An der Pariser Börse legten die Exosens-Aktien im frühen Handel um 1,3 Prozent zu. Analysten von J.P. Morgan zufolge bieten die Papiere eine der wenigen Möglichkeiten, direkt in den schnell wachsenden Drohnenmarkt zu investieren. Besonders stark wuchs bei den Franzosen der Bereich Detektion und Bildgebung, dessen Umsatz um 44,5 Prozent in die Höhe schnellte. Die Sparte profitiert von der raschen Verbreitung von Drohnen und Systemen zur Drohnenabwehr. Der Umsatz im Bereich Verstärkung stieg um 11,4 Prozent, angetrieben durch den ersten Vertrag von Exosens mit der US-Armee.
(Reuters)

