Elektromobilität - In Europa nehmen E-Autos Fahrt auf - in China sinkt das Interesse

Die Nachfrage nach Elektroautos in den beiden grössten Märkten China und USA sinkt, während sie in Europa steigt. Aber woran liegt das?
12.12.2019 16:23
Elektrisch betriebener BMW i3 mit ABB-Logo in Zürich-Oerlikon.
Elektrisch betriebener BMW i3 mit ABB-Logo in Zürich-Oerlikon.
Bild: cash/fsc

Bis Jahresende dürften in Deutschland 110'000 Elektro- und Hybridautos neu zugelassen werden und der Marktanteil um die Hälfte auf 3 Prozent steigen. Drei Modelle liefern sich ein Rennen um den Titel des meistverkauften vollelektrischen Autos: Laut Kraftfahrt-Bundesamt kam der Renault Zoe bis November auf 8651 Neuzulassungen, der BMW i3 auf 8492 und der Tesla Model 3 auf 8087.

Auch in Grossbritannien und Frankreich legte der Absatz von E-Autos stark zu. In den Niederlanden verdoppelte er sich sogar - dort werden die Steuervorteile für E-Fahrzeuge nächstes Jahr gesenkt.

Im Leitmarkt China dagegen fiel die Nachfrage um sechs Prozent. "Seit der Anpassung der E-Auto-Subventionierung Mitte des Jahres ist der Elektromobilitätsmarkt in China regelrecht eingebrochen", erklärte der Professor. Seit Januar wurden in der Volksrepublik 1,0 Millionen Elektroautos abgesetzt, das entspricht einem Marktanteil von 4,4 Prozent. In den USA sank der Absatz bis November um fünf Prozent auf 296 000 E-Fahrzeuge, der Marktanteil lag bei 1,9 Prozent.

Derzeit bestimmten vor allem regulative Vorgaben und unterschiedliche Förderungen die Marktentwicklung, erklärte Bratzel. Ohne E-Autos drohen den Unternehmen in der EU hohe Geldstrafen, in China sogar Verkaufsverbote. In Deutschland und Europa erwartet er im kommenden Jahr durch neue E-Autos und neue Regeln "eine sehr hohe Dynamik".

(AWP)

 

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