Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag mit 722 Millionen Euro vier Prozent über dem Vorjahreswert, wie die Italiener am Dienstag in Maranello mitteilten. Analysten hatten mit einem geringeren Ertragsplus gerechnet.
Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 1,85 Milliarden Euro, obwohl die Zahl der verkauften Autos um 157 auf 3436 Autos zurückging. Zum Wachstum trugen auch die Sponsorenerlöse der Ferrari-Rennsportteams und das Merchandising bei. Ferrari sprach zudem von einem starken Mix - also einem höheren Anteil teurerer Autos am Gesamtverkauf. Ferrari-Chef Benedetto Vigna bestätigte den Jahresausblick. Die Aktie drehte in Mailand nach der Zahlenvorlage mit gut einem Prozent ins Minus.
Der bessere Verkaufsmix und die anhaltend hohe Nachfrage nach Sonderausstattungen hätten zu starken Ergebnissen beigetragen, sagte Konzernchef Vigna. Das Auftragsbuch habe sich weiter bis in Richtung Ende 2027 gefüllt, sagte er.
Der Konflikt im Nahen Osten habe die Verkäufe nicht beeinträchtigt, hiess es von Ferrari weiter. Der Nettogewinn blieb unter anderem wegen höherer Steuern mit 413 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.
(AWP)

