Die UBS bestätigte ihre Jahresendprognosen von 5'600 US‑Dollar pro Unze Gold (aktuell: 4697 Dollar) und 100 Dollar pro Unze Silber (aktuell: 84,27 Dollar). Die zugrundeliegenden Stützfaktoren seien weiterhin intakt, erklärte Joni Teves, Edelmetallstrategin der Bank, am Dienstag in einer Telefonkonferenz mit Medienvertretern.
Die Goldpreise stünden seit Beginn des Iran-Krieges unter Druck, doch die sinkenden Realzinsen infolge der höheren Inflation und der unveränderten Leitzinsen der US-Notenbank würden sich stützend auswirken, so Teves.
«Das Thema Diversifizierung ist nach wie vor aktuell», sagte Teves mit Blick auf die Zuflüsse von Privatanlegern und institutionellen Investoren in Gold. Es sei «unwahrscheinlich», dass Zentralbanken ihre Goldkäufe einstellen oder Gold ganz verkaufen würden.
Die Nachfrage nach Silber dürfte in diesem Jahr das Angebot übersteigen, und die UBS verzeichnete robuste Investitionen aus China, Indien und dem Nahen Osten.
(Bloomberg/cash)
