Die florierende Nachfrage nach Rechenzentren gibt dem grössten deutschen Baukonzern Hochtief Rückenwind. Der Dax-Neuling erhöhte am Montag seine Gewinnprognose. Hochtief erwarte nun 2026 einen operativen Konzerngewinn von 1,025 bis 1,1 Milliarden Euro, teilte die Tochter des spanischen Infrastruktur-Konzerns ACS mit. Dies entspreche einer Steigerung von rund 30 bis 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zuvor hatten die Essener eine Spanne von 950 Millionen Euro bis 1,025 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
Hintergrund der Prognose-Erhöhung sei die «positive Geschäftsentwicklung», erläuterte das Unternehmen. Diese beruhe vor allem auf der US-Tochter Turner, «die eine sehr starke Nachfrageentwicklung im Rechenzentrumsmarkt verzeichnet». Entsprechend hob Hochtief auch die Gewinnprognose für Turner an. Hochtief errichtet etwa für Meta Rechenzentren in den USA, auch in Europa und Deutschland ist der Konzern auf diesem Gebiet aktiv. Über die Geschäftsentwicklung des Konzerns im ersten Halbjahr will Hochtief gegen 14.00 Uhr informieren.
(Reuters)

