Der Gewinn stieg in ⁠den sechs Monaten bis Ende Juni um 43 Prozent auf 6,85 ‌Milliarden Dollar, wie Rio Tinto ‌am Mittwoch mitteilte. Damit wurden ​die Erwartungen von Analysten getroffen. Rio Tinto kündigte zudem die höchste Zwischendividende seit vier Jahren von 2,11 Dollar je Aktie an. Die Aktie des weltgrössten Eisenerz-Produzenten legte ‌daraufhin um 3,6 Prozent zu.

Der Konzern profitiert von einer strategischen Neuausrichtung unter Vorstandschef Simon Trott, der seit einem Jahr ​im Amt ist. Mehr als die ​Hälfte des Gewinns stammt inzwischen aus ​anderen Geschäftsbereichen als dem traditionellen Kerngeschäft Eisenerz. «Wir sehen Verschiebungen bei ‌der zugrundeliegenden Nachfrage bei praktisch all unseren Rohstoffen», sagte Trott. Vor allem die zunehmende Nachfrage von Datenzentren und aus dem ​Bereich ​der Elektrifizierung treibe den Bedarf ⁠an Kupfer und Lithium. Dies ​zeigte sich auch ⁠in den Zahlen: Während das bereinigte Ergebnis (EBITDA) in der Kupfersparte ‌um 84 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar nach oben schoss, ging es im Eisenerzgeschäft ‌um ein Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar ​zurück.

(Reuters)