09:45
Die Aktien von Ems-Chemie können sich am Dienstag dem Sog nach unten nicht entziehen. Die am Morgen publizierten Umsatzzahlen zum ersten Quartal lagen unter den durchschnittlichen Schätzungen. Positiv werden hingegen Angaben zur Gewinnentwicklung und die bestätigte Prognose vermerkt. Daher dürften auch Gewinnmitnahmen eine Rolle spielen.
Gegen 09.30 Uhr fallen die Titel um 1,4 Prozent auf 624,50 Franken zurück. Auch der Gesamtmarkt gemessen am SPI legt mit minus 0,2 Prozent nach Ostern den Rückwärtsgang ein. Mit Blick auf die Verluste bei Ems verweisen Marktbeobachter auf die zuvor aufgelaufenen Kursgewinne von 15 Prozent im laufenden Jahr.
Im Bericht zum ersten Quartal der Ems wird üblicherweise nur der Umsatz bekanntgegeben. Gleichwohl wies das Unternehmen diesmal darauf hin, dass der Betriebsgewinn über dem Vorjahreswert lag. Diese Aussage sei eigentlich höher zu werten als der tiefere Umsatz, so die ZKB.
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09:42
Dax-Anleger treten am ersten Handelstag nach der Osterpause auf der Stelle. Der deutsche Leitindex notierte zur Eröffnung am Dienstag 0,1 Prozent fester bei 23'195 Punkten. «Die Vorgaben von der Wall Street sind trotz aller fortwährenden Unsicherheiten positiv», sagte Andreas Lipkow, Analyst beim Broker CMC Markets. Marktbestimmendes Thema bleibe vorerst das Ultimatum der USA gegen den Iran. «Noch scheint sich nur wenig Bewegung in den Verhandlungen der Kriegsparteien abzuzeichnen, und auch die militärischen Auseinandersetzungen gehen weiter.»
Trump hat dem Iran eine Frist bis Dienstagabend gesetzt, um die Strasse von Hormus wieder zu öffnen. Sollte es bis dahin keine Einigung geben, werde die US-Armee sämtliche Kraftwerke und Brücken des Landes zerstören. Der Iran hatte einen über Pakistan vermittelten US-Vorschlag für eine Feuerpause zuletzt zurückgewiesen und stattdessen ein dauerhaftes Ende des Krieges gefordert.
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09:29
Die asiatischen Aktienmärkte haben am Dienstag uneinheitlich tendiert. Dabei blieben die Veränderungen zumeist überschaubar.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets, sprach von einem zurückhaltenden Geschäft. «Das Ultimatum der USA gegen den Iran bleibt vorerst das marktbestimmende Thema.» Vor dem Ablauf des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an Teheran zeichnet sich keine Einigung ab. Während Trump seine Warnung vor einer «völligen Zerstörung» aller iranischen Kraftwerke und Brücken bekräftigte, falls Teheran nicht bis Mittwochnacht 2.00 Uhr die Strasse von Hormus öffnet, verspottete ein Sprecher der iranischen Militärführung dies als «haltlose Drohungen» eines «wahnhaften» Präsidenten.
Die Impulse der neuen Zahlen des Halbleiterschwergewichts Samsung waren in diesem Umfeld überschaubar. Das südkoreanische Unternehmen hatte im ersten Quartal dank des anhaltenden KI-Booms operativ so viel verdient wie noch nie. Der hohe Betriebsgewinn lag laut Experten vor allem an der anhaltend hohen Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Die Aktie konnte anfänglich deutliche Gewinne allerdings nicht halten. Für die südkoreanische Börse reichte es immerhin zu einem leichten Plus.
Der japanische Aktienmarkt Nikkei 225 endete mit 52'429,6 Punkten nahezu auf Vortagesniveau. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen für die verhaltene Tendenz auch auf die schwächer als erwarteten Haushaltsausgaben.
Ähnlich sah es an den chinesischen Märkten aus. Der CSI-300-Index , der die wichtigsten Aktien auf dem chinesischen Festland abbildet, trat ebenfalls auf der Stelle. In Hongkong fand unterdessen wegen eines Feiertags kein Handel statt.
Besser sah es an der australischen Börse aus. Der S&P ASX 200 schloss mit 8728,8 Punkten 1,74 Prozent höher. Das Land gilt als Profiteur hoher Öl- und Gaspreise.
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09:13
Die Unsicherheit um die weitere Entwicklung im Iran-Krieg hat die Märkte auch zum Wochenstart nach Ostern fest im Griff. Entsprechend eröffnet der SMI am Dienstag praktisch unverändert, jedoch mit leicht negativer Tendenz. Über das Wochenende bekräftigte US-Präsident Donald Trump seine Warnung vor einer «völligen Zerstörung» aller iranischen Kraftwerke und Brücken, falls Teheran nicht bis Mittwochnacht 2.00 Uhr MESZ die Strasse von Hormus öffnet. Im Gegenzug verspottete ein Sprecher der iranischen Militärführung dies als «haltlose Drohungen» eines «wahnhaften» Präsidenten.
Damit droht eine dramatische Eskalation des Krieges. Die US-Börsen hielten sich dennoch knapp im Plus und klammerten sich an die Hoffnung einer Waffenruhe in letzter Minute. «Solange der Krieg anhält und die Energiepreise hoch bleiben, gibt es keine Grundlage für eine nachhaltige Erholung. Der Markt hängt zwischen Eskalationsangst und der Hoffnung auf Waffenstillstand fest, während das Ende des Ultimatums immer näher rückt», sagte ein Händler am Morgen.
Knackpunkt bleibt der Ölpreis. Ein Fass der Sorte Brent kostete am Morgen über 111 US-Dollar. Seit Kriegsbeginn vor rund sechs Wochen zog der Ölpreis um etwas mehr als die Hälfte an. Die Länder der OPEC+ einigten sich zwar auf eine Quotenerhöhung für Mai, äusserten aber gleichzeitig Sorgen vor Angriffen auf die Energieinfrastruktur.
Gegen 09.05 Uhr pendelt der SMI praktisch unverändert um die Nulllinie, jedoch mit leicht negativer Tendenz von -0,05 Prozent bei 12'976 Punkten. Damit bleibt der Schweizer Leitindex aber in Sichtweite der psychologisch wichtigen Marke von 13'000 Zählern.
Der Pharmasektor dürfte im Fokus stehen, nachdem die USA hohe Zölle auf patentgeschützte Medikamente angekündigt haben. Für Schweizer Pharmaexporte soll indes ein reduzierter Zollsatz von 15 Prozent gelten. Zudem haben die beiden grossen Pharmakonzerne Roche (-0,6 Prozent) und Novartis (-0,62 Prozent) bereits im Dezember einen Einigung mit der US-Regierung erzielt.
Alcon dreht nach vorbörslichen Gewinnen ins Minus (-0,9 Prozent), nachdem der Augenheilkundespezialist vermeldet hat eine neue Kunstlinse für Katarakt-Operationen in den USA auf den Markt zu bringen.
Tech-Werte wie Logitech (+1,17 Prozent) oder VAT (-0,9 Prozent) könnten nach den Zahlen von Samsung einen Blick wert sein. Der südkoreanische Elektronikkonzern hat zwar mit seinem Rekordergebnis im ersten Quartal die Erwartungen übertroffen, die Aktie drehte nach ersten Gewinnen dann aber doch ins Minus.
Derweil gab Ems-Chemie (-1,3 Prozent) den Startschuss für die hiesige Berichtssaison zum ersten Quartal. Der Spezialchemiekonzern hat die Erwartungen der Analysten verfehlt.
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07:48
Vor dem Ablauf eines von US-Präsident Donald Trump gesetzten Ultimatums an den Iran haben sich die Anleger bei Gold zurückgehalten. Eine Feinunze des Edelmetalls verbilligt sich am Dienstag um bis zu 0,6 Prozent auf 4617,36 Dollar. «Alle warten gespannt auf das Ergebnis dieser Tirade, die der Präsident in den vergangenen Tagen von sich gegeben hat», sagte Ilya Spivak von der Finanzhandelsplattform Tastylive. Trump hat dem Iran eine Frist bis Dienstagabend gesetzt, um die Strasse von Hormus wieder zu öffnen. Sollte es bis dahin keine Einigung geben, werde die US-Armee sämtliche Kraftwerke und Brücken des Landes zerstören.
Die durch den Konflikt gestiegenen Ölpreise schüren zwar Inflationssorgen; höhere Zinsen mindern allerdings die Attraktivität der zinslosen Anlage Gold. Sowohl Beth Hammack, Präsidentin der Federal Reserve Bank von Cleveland, als auch Austan Goolsbee, Präsident der Federal Reserve Bank von Chicago, sehen die Inflation als ein weitaus grösseres Problem als die Beschäftigung an und unterstreichen damit ihre Unterstützung für die Beibehaltung einer restriktiveren Geldpolitik. An den Märkten wird in diesem Jahr nicht mit einer Zinssenkung der US-Notenbank gerechnet. Anleger warten nun auf das am Mittwoch anstehende Protokoll der Fed-Sitzung vom März sowie auf neue US-Inflationsdaten im Laufe der Woche.
Trotz der kurzfristigen Zurückhaltung sieht Spivak langfristig Potenzial für das Edelmetall. «Im vergangenen Jahr hat Gold eine Eigendynamik entwickelt. Es ist wahrscheinlich, dass sich dies in diesem Jahr wiederholt, sobald sich die aktuellen Risiken gelegt haben.» Bis zum Jahresende seien Preise von 5500 bis 6000 Dollar denkbar.
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08:22
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
- Softwareone: UBS senkt auf 8,25 (9,60) Fr. – Buy
- PSP: Berenberg erhöht auf 167 (145) Fr. – Buy
- SGS: Goldman Sachs senkt auf 97 (98) Fr. – Neutral
- Geberit: Goldman Sachs senkt auf 619 (657) Fr. – Buy
- UBS: Royal Bank of Canada senkt auf 37 (38) Fr. – Outperform
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08:15
Der Schweizer Aktienmarkt steht, gemessen am SMI, im vorbörslichen Handel der Bank Julius Bär leicht tiefer mit -0,09 Prozent. Dabei tendieren 19 SMI-Werte im Minus. Einzig der Augenheilkundespezialist Alcon vermag zu überzeugen und tendiert 0,38 Prozent im Plus. Die Abschläge bewegen sich zwischen -0,14 Prozent (Richemont) und -0,04 Prozent (Swisscom).
Auch der breite Markt dürfte tiefer in die verkürzte Handelswoche starten. Gegen 08.10 Uhr notieren der breite Markt 0,15 Prozent tiefer.
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07:57
Am Devisenmarkt halten sich am Dienstag angesichts des bevorstehenden Ende des Ultimatums von US-Präsident Trump gegen den Iran die Bewegungen in Grenzen.
Derzeit droht Trump mit völliger Zerstörung von Brücken und Kraftwerken, falls Teheran nicht bis Mittwochnacht 2.00 Uhr MESZ die Strasse von Hormus öffnet.
Im Tagesverlauf stehen noch einige Konjunkturdaten auf der Agenda, die angesichts des Krieges aber in den Hintergrund rücken. Zum Ende der Woche hin dürften aber insbesondere US-Inflationszahlen für Aufmerksamkeit sorgen.
Der Euro hat zum US-Dollar in der Nacht leicht an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1536 nach 1,1553 am Vorabend gehandelt. Damit hat er sich laut Helaba nicht nachhaltig von seiner Schwächetendenz gelöst und notiere mittlerweile wieder unter der 21-Tage-Linie. Allerdings spreche die Renditeentwicklung, die sich vor allem in den kürzeren Laufzeiten zugunsten des Euros verschoben habe, für eine allmähliche Stabilisierung.
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07:50
Damit näherte sich der Juni-Terminkontrakt wieder dem Hoch aus dem März von etwas mehr als 112 Dollar. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs verteuerte sich die Referenzsorte für den weltweiten Ölmarkt um mehr als 50 Prozent. Die Ölpreise sind momentan der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt. Bei der für den US-Markt wichtigeren Sorte WTI fällt der Anstieg bei diesem Liefertermin ähnlich aus.
Da die für den weltweiten Ölhandel wichtige Strasse von Hormus für die meisten Schiffe praktisch unpassierbar ist, liegen die Preise für die nächsten Liefertermine deutlich über denjenigen, die noch in weiterer Ferne liegen. Für die Sorte Brent ist der Mai-Kontrakt bereits ausgelaufen.
Für Trump steht die Freigabe der Meeresenge derzeit im Fokus des Iran-Kriegs. Er stellte dem Iran deshalb mal wieder ein Ultimatum. Kurz vor seinem Ablauf am Mittwoch um 2.00 Uhr zeichnet sich keine Einigung ab. Trump bekräftigte seine Warnung vor einer «völligen Zerstörung» aller iranischen Kraftwerke und Brücken, falls Teheran nicht die Strasse von Hormus öffnet. Ein Sprecher der iranischen Militärführung reagierte mit Spott auf Trumps Drohung.
Die Meerenge ist einer der global wichtigsten Transportwege - nicht nur für Öl und Flüssiggas.
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07:45
Der Dax wird am Dienstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit wenig Bewegung in den Handel starten. Am letzten Handelstag vor Ostern hatte der deutsche Leitindex angesichts geplatzter Hoffnungen auf ein Ende des Iran-Krieges 0,6 Prozent tiefer bei 23'168,1 Punkten geschlossen.
Am Montag hatten die US-Börsen angetrieben von Medienberichten, wonach die USA, der Iran und eine Gruppe regionaler Vermittler weiterhin über Bedingungen eines Waffenstillstands diskutierten, zugelegt. Entsprechende Hoffnungen wurden aber von US-Präsident Donald Trump gedämpft. Trump hatte gedroht, ohne einen Deal nach Auslaufen eines Ultimatums am Dienstagabend US-Zeit (02.00 Uhr MESZ am Mittwochmorgen) den Iran umfangreich anzugreifen.
Der Iran hat laut einem Medienbericht einen sofortigen Waffenstillstand abgelehnt und besteht auf ein dauerhaftes Ende des Krieges.
Bei den Konjunkturdaten fühlt die Beratungsfirma Sentix den Börsianern den Puls. Experten erwarten, dass deren Konjunkturpessimismus mit Blick auf die Euro-Zone im April zugenommen hat. Das Barometer dürfte demnach auf minus 9,0 Zähler von minus 3,1 Punkten im März fallen.
Im Fokus stehen auch die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor im Euroraum im vergangenen Monat.
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06:15
Der Schweizer Aktienmarkt, gemessen am SMI, notiert im vorbörslichen Handel 0,33 Prozent im Minus bei 12'964 Punkten.
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05:30
Die Sorge vor einer Eskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die asiatischen Börsen am Dienstag belastet. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mit der Zerstörung von Kraftwerken und Brücken, sollte das Land seine Frist für ein Abkommen nicht einhalten. «Jede Umsetzung der Drohungen, die Energieinfrastruktur des Irans ins Visier zu nehmen, würde eine erhebliche Eskalation bedeuten und das Risiko von Vergeltungsmassnahmen erhöhen, die die Energieanlagen am Golf weiter stören könnten», sagte Vasu Menon, Anlagestratege bei OCBC in Singapur. Der Konflikt schürte Sorgen vor einer Stagflation – also einer hohen Inflation bei schwachem Wachstum. Händler rechnen nun nicht mehr mit Zinssenkungen der US-Notenbank Fed in diesem Jahr.
In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,2 Prozent auf 53'323,41 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix blieb fast unverändert bei 3643,90 Zählern. Die Börse in Shanghai gewann 0,5 Prozent.
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05:15
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 159,83 Yen und näherte sich damit der Marke von 160 Yen, die Händler als mögliche Interventionsschwelle beobachten. Zum chinesischen Yuan legte er leicht auf 6,8787 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,7994 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1530 Dollar und bröckelte leicht auf 0,9219 Franken ab.
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04:45
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23:45
Die wichtigsten US-Aktienindizes sind am Montag nach dem verlängerten Osterwochenende etwas höher aus dem Handel gegangen. Der Dow Jones Industrial legte um 0,36 Prozent auf 46'669,9 Punkte zu. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,44 Prozent auf 6611,8 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,61 Prozent auf 24'192,2 Punkte. In Europa läuft das Geschäft erst am Dienstag wieder an, das Handelsvolumen war daher niedriger als üblich.
Anleger hofften im Iran-Krieg auf einen Waffenstillstand, sagten Marktteilnehmer. Davon liessen sich die Anleger offensichtlich auch nicht von erneuten Drohungen von Donald Trump gegen den Iran abbringen. Der US-Präsident hatte eine schnelle Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke angekündigt, sollte Teheran nicht rechtzeitig einlenken. Der Republikaner sagte im Weissen Haus, dass die USA nach Ablauf seines Ultimatums innerhalb von vier Stunden eine «völlige Zerstörung» herbeiführen könnten. Die Frist, die er Teheran zur Öffnung der Strasse von Hormus gesetzt hat, läuft nach deutscher Zeit um 2.00 Uhr in der Nacht zum Mittwoch ab.
Vor diesem Hintergrund verlor der eigentlich wichtigste monatliche Konjunkturindikator deutlich an Bedeutung. Der bereits am Freitag veröffentlichte Arbeitsmarktbericht war überraschend robust ausgefallen. Ausserhalb der Landwirtschaft stieg die Zahl der Stellen um 178'000. Nach dem Streik im Gesundheitswesen von mehr als 30'000 Angestellten und dem schweren Winterwetter im Februar hatten Experten zwar mit einer Gegenbewegung bei der Stellenentwicklung gerechnet. Sie hatten im Schnitt aber nur 65'000 neue Stellen erwartet.
Die Experten von ING lobten zwar den kräftigen Stellenaufbau. Dies zeige, dass sich die USA in einer guten Position befänden, dem wirtschaftlichen Gegenwind durch den Konflikt im Nahen Osten zu widerstehen. Allerdings bleibe das Jobwachstum auf eine Handvoll an Branchen begrenzt. Die steigende Unsicherheit und Vorsicht dürften Arbeitgeber von einem beschleunigten Stellenaufbau abhalten.
Die Arbeitsmarktdaten dämpften die Erwartung von Zinssenkungen durch die US-Notenbank. Der kurz nach Handelsbeginn veröffentlichte ISM-Dienstleistungsindex war hingegen deutlicher gesunken als von Experten erwartet.
Nachrichten zu Unternehmen gab es nur wenige. Netflix legten nach einer Hochstufung durch Goldman Sachs nach einem festen Start zuletzt noch um 0,3 Prozent zu. Die Experten rechnen damit, dass der Streamingriese starke Ergebnisse vorlegen wird. Das Kursziel hob die Investmentbank von 100 auf 120 US-Dollar.
(cash/AWP/Reuters/Bloomberg)

