Meta investiert zehn Milliarden Dollar in sein KI-Rechenzentrum in El Paso ‌und ⁠damit mehr als sechsmal so viel wie ursprünglich geplant. ⁠Ziel sei es, bis zur geplanten Eröffnung im Jahr ‌2028 eine Kapazität von einem Gigawatt zu ‌erreichen, teilte der Social-Media-Konzern ​am Donnerstag mit. Im Oktober hatte das Unternehmen noch eine Investition von 1,5 Milliarden Dollar zugesagt. Es handelt sich um das 29. Rechenzentrum von Meta weltweit und ‌das dritte im Bundesstaat Texas. Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) benötigen für Training und Betrieb eine hohe Rechenleistung, die ​in spezialisierten und energieintensiven Anlagen bereitgestellt wird. Daraufhin musste der Technologie- und Social-Media-Riese einen Kursrutsch von 8 Prozent an der Börse hinnehmen.

Grosse ​Technologiekonzerne wie Meta, Amazon, Alphabet ​und Microsoft liefern sich derzeit ein Wettrennen um den Aufbau von ‌KI-Infrastruktur. Schätzungen zufolge dürften sie in diesem Jahr zusammen mehr als 630 Milliarden Dollar dafür ausgeben. In der ​Anlage ​in El Paso sollen ⁠nach der Inbetriebnahme 300 neue ​Arbeitsplätze entstehen. Während der ⁠Bauphase sollen zu Spitzenzeiten mehr als 3000 Arbeitskräfte ‌vor Ort sein. Meta kündigte zudem an, Projekte für erneuerbare Energie zu unterstützen und die ‌Wasserversorgung in der Region zu verbessern. 

(Reuters)