Der ⁠Softwarekonzern kündigte am Montag die Streichung ⁠von 4800 Jobs an. Das entspricht rund zwei Prozent der ‌Belegschaft. Zuvor hatte das Unternehmen ‌9000 Beschäftigten Abfindungen angeboten. Beim ​Karrierenetzwerk LinkedIn sollen einige hundert Stellen wegfallen.

In den vergangenen Monaten haben US-Technologiekonzerne nach Angaben des Portals Layoffs.fyi etwa 120'000 Jobs abgebaut. Vor allem ‌Cloud-Anbieter wie Microsoft, Google oder Amazon Web Services (AWS) stehen wegen der steigenden Kosten für den Aufbau neuer ​Rechenzentren unter Sparzwang. Allein Microsoft will ​im laufenden Jahr 190 ​Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur investieren.

Gleichzeitig treibt der Bauboom bei ‌Rechenzentren die Preise für Computerchips in die Höhe. Dies dämpft Microsofts Videospiele-Geschäft. Der Konzern musste unlängst die ​Preise ​für die Konsole Xbox ⁠anheben, obwohl deren Absatz ​bereits schwächelte.

Die neue ⁠Chefin der Sparte, Asha Sharma, forderte daraufhin ‌einen «Neustart». Die Gewinnspanne sei auf drei Prozent geschrumpft.

(Reuters)