Die Geschäftsleitung rechne nun mit einem Anstieg des Konzernumsatzes auf 13,7 bis 14,2 Milliarden Euro im Vergleich zu den 2025 erzielten 9,94 Milliarden, teilte Rheinmetall am Donnerstag mit. Das sind am oberen und unteren Ende der Spanne je 300 Millionen weniger als zuvor. Die operative Ergebnismarge soll weiterhin rund 19 Prozent erreichen.

Bereits Anfang Juli hatte Rheinmetall mitgeteilt, dass wegen der Stornierung des Programms für die Fregatte F126 Einbussen zu erwarten seien. So könne der Umsatz im laufenden Jahr dadurch bis zu 300 Millionen weniger betragen. Das Ministerium hatte nach jahrelangen Verzögerungen und Kostenexplosionen das Fregattenprojekt F126 gecancelt und sich stattdessen für eine kleinere Variante des Konkurrenten TKMS entschieden.

Die bereits Ende Juli vorgelegten Eckdaten zum zweiten Quartal bestätigte Deutschlands grösster Rüstungskonzern. Sie hatten einen deutlichen Gewinnsprung gezeigt.

(AWP)