Das Ausmass dieses Krieges sei unglaublich, sagte General Christopher Cavoli am Freitag als Ehrengast auf dem traditionellen Matthiae-Mahl im Hamburger Rathaus. Russland habe bislang mehr als 2000 grosse Kampfpanzer verloren. Mehr als 200'000 russische Soldaten und über 1800 Offiziere seien gefallen oder verwundet worden. Pro Tag verschiesse die russische Armee im Schnitt über 23'000 Artilleriegeschosse.
Wenn es für die Nato hart auf hart komme, müsse "harte Kraft" ein Argument sein. "Wenn der andere mit einem Panzer kommt, sollte man auch einen Panzer haben", sagte Cavoli. Eine Lehre aus dem Kalten Krieg sei jedoch, dass es auf die Präzision der Waffen ankomme. Ausserdem sei die Produktionskapazität der Rüstungsindustrie wichtig. Einen Krieg gewinne der, der am schnellsten produzieren könne.
Der Nato-General betonte zugleich die Bedeutung der zivilen Führung: "Aus diesem Konflikt haben wir gelernt, dass die zivile Führung absolut essenziell ist." Sie könne die Nation mobilisieren und die Partner inspirieren.
(AWP)

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"We are entirely for the idea that Europe shall be free from nuclear weapons, from medium-range weapons as well as tactical weapons. That would be a real zero option."
Leonid Iljitsch Breschnew (russisch Леонид Ильич Брежнев, wiss. Transliteration Leonid Il'ič Brežnev; * 6. Dezemberjul. / 19. Dezember 1906 (greg.) in Kamenskoje, Gouvernement Jekaterinoslaw, Russisches Kaiserreich (heute Kamjanske, Oblast Dnipropetrowsk, Ukraine); † 10. November 1982 in Moskau) war ein sowjetischer Politiker ukrainischer Nationalität. Er war von 1964 bis 1982 Generalsekretär der KPdSU, von 1977 bis 1982 als Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjets Staatsoberhaupt und vierfacher „Held der Sowjetunion“.
Und die Nato soll mit diesem Kommentar glaubwürdig sein? Die neuen Panzer der Nato-Streitkräfte müssen erst noch produziert werden!