2027 werde unter anderem wegen Modellanläufen noch einmal härter für Porsche als das laufende Jahr, sagte Finanzchef Jochen Breckner am Mittwoch im schwäbischen Weissach auf einer Investorenveranstaltung. Absatz und Profitabilität würden dann voraussichtlich unter den Werten für dieses Jahr liegen. In diesem Jahr rechnet die VW -Tochter aktuell mit 35 bis 36 Milliarden Euro Umsatz und einer operativen Marge von 5,5 bis 7,5 Prozent. Die im MDax notierte Porsche-Vorzugsaktie lag am Nachmittag rund 0,7 Prozent im Minus.

Der seit Januar amtierende Konzernchef Michael Leiters hatte zur Wochenmitte nach einem guten Dreivierteljahr im Unternehmen seine Strategie vorgestellt, wie er den schwächelnden Sport- und Geländewagenbauer wieder in die Erfolgsspur bringen will. Mittelfristig peilt Porsche in den Jahren 2030/31 einen Erlös von 41 bis 45 Milliarden Euro an bei einer Marge zwischen 10 und 15 Prozent. Wachstum soll vor allem aus steigenden Verkaufspreisen und einem höheren Beitrag teurerer Autos kommen. Zusätzlich sollen umfangreiche Kosteneinsparungen die Marge heben.

(AWP)