Porsche ruft in den USA 173'538 Fahrzeuge wegen eines Problems mit der Rückfahrkamera zurück. Das Bild ​der Kamera werde möglicherweise beim ‌Einlegen des Rückwärtsgangs nicht angezeigt, ‌teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Mittwoch mit. Die Vertragshändler würden die Software der Fahrerassistenzsysteme für die Kunden kostenlos aktualisieren. Die NHTSA teilte ferner mit, dass die Volkswagen ⁠Group of America in den USA 27'768 Fahrzeuge zurückrufe. Die Behörde verweist auf Probleme bei der Befestigung von ​Kindersitzen.

Im Fall von Porsche Cars North ‌America handelt es sich um eine ‍der grössten Rückrufaktionen aus Sicherheitsgründen der letzten Jahre. 2022 wurden ​222'858 Fahrzeuge wegen fehlender Abdeckkappen für die Scheinwerfereinstellschrauben in die Werkstätten beordert. Der aktuelle Rückruf betrifft diverse Modelle aus ‌verschiedenen Baujahren, darunter bestimmte Cayenne-, ⁠911- und Taycan-Fahrzeuge. Die Aufsichtsbehörde bemängelte, ‌dass die Autos die Anforderungen des US-Sicherheitsstandards für die Sicht nach hinten ‍nicht erfüllten.

Die NHTSA hatte dieses Jahr bereits Rückrufe für Fahrzeuge von Hyundai, Ford, Toyota und Chrysler ​wegen ähnlicher Probleme mit der Rückfahrkamera veranlasst.

(Reuters)