Rheinmetall sieht sich durch den Iran-Krieg in seinen Plänen bestätigt, die Raketenfertigung so schnell wie möglich auszubauen. Der stark wachsende Bedarf untermauere die Entscheidung, neue Kapazitäten zur Herstellung von Raketen oder Raketenmotoren zu schaffen, teilte der Konzern Rheinmetall am Freitag auf Anfrage mit.
Geplant sind neue Fertigungen am niedersächsischen Standort Unterlüss sowie im spanischen Burgos. Anlagen für Raketen in Unterlüss sollten im ersten Quartal 2027 fertiggestellt werden. Rheinmetall reagiert damit nach eigenen Angaben auf die begrenzten Fertigungskapazitäten in der westlichen Welt und will die lokale Wertschöpfung in Europa stärken.
Experten hatten mit Blick auf den Iran-Krieg vor einer Verknappung von Raketen und Munition gewarnt. Auch Flugabwehrraketen könnten nicht ausreichend vorhanden sein.
(Reuters)

