Die geplante Mega-Fusion in der Bergbaubranche zwischen Rio Tinto und Glencore ist erneut geplatzt. Rio Tinto habe die Übernahmegespräche mit dem Rivalen Glencore am Donnerstag beendet, teilte der weltgrösste Eisenerzförderer mit. Laut Rio Tinto konnte keine Einigung erzielt werden, die den Aktionären einen ausreichenden Mehrwert geboten hätte. Die im Januar angekündigte Fusion hätte das weltgrösste Bergbauunternehmen mit einem Marktwert von mehr als 200 Milliarden Dollar geschaffen. Es ist bereits das zweite Mal in etwas mehr als einem Jahr, dass die Gespräche über einen Zusammenschluss scheitern, nachdem Glencore bereits Ende 2024 einen Vorstoss unternommen hatte.
Die Aktien von Glencore fielen daraufhin um bis zu 10,8 Prozent, die in London notierten Papiere von Rio Tinto gaben 2,5 Prozent nach.
(Reuters)

