Gegen 9.40 Uhr gewinnen die Partizipationsscheine von Schindler 3,9 Prozent auf 279,60 Franken, während der SMIM nur 0,66 Prozent im Plus notiert. Obschon der Titel seit Ende März Boden gutmachen konnte, errechnet sich seit Jahresbeginn noch immer ein Minus von knapp 7 Prozent - womit die Performance unterdurchschnittlich ist.
Auf gute Resonanz stösst in Analystenkreisen insbesondere die Margenentwicklung. Die EBIT-Marge kam im Startquartal bei 13,0 Prozent nach 12,0 im Vorjahr zu liegen. Der Konsens hatte nur mit einer leichten Verbesserung gerechnet.
Laut dem Analysten der ZKB waren geringer als erwartete Einmalkosten ein Grund für die Fortschritte. Der für Jefferies tätige Experte will verstanden haben, dass die EBIT-Marge allerdings auch auf bereinigter Basis einen neuen Höchststand erreicht hat. Er erklärt sich die Fortschritte mit einem besseren Produktemix.
Die Umsatzentwicklung wird hingegen als leichte Enttäuschung taxiert. Zum Teil wurden die negativen Folgen des starken Frankens etwas unterschätzt. Aber auch das Wachstum in Lokalwährungen kam klar unter den Konsenserwartungen zu liegen. Gleichwohl zeige das Q1-Ergebnis ein besseres Momentum beim Umsatz als das gestrige Q1-Ergebnis von Marktleader Otis, so der ZKB-Analyst.
Dass das Unternehmen an den bisherigen Wachstums- und Margenvorgaben für das laufende Jahr festhält, überrascht nicht. Allerdings liegen die durchschnittlichen Analystenerwartungen beim Umsatzwachstum in Lokalwährungen bereits heute am oberen Ende der firmeneigenen Zielbandbreite und bei der EBIT-Marge sogar leicht darüber. Der Jefferies-Analyst geht davon aus, dass Schindler sein mittelfristiges Margenziel am nächsten Investorentag erhöhen wird.
(AWP)

