Zum Dollar vermochte der Euro seine jüngste Erholungstendenz nicht zu bestätigen - er hat im US-Handel deutlich nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am späten Nachmittag 1,1802 US-Dollar nach 1,1848 im asiatisch geprägten Handel.
Auftrieb für den Dollar gab es von positiven Konjunkturdaten. So hat sich die ISM-Industriestimmung zum Jahresstart merklich verbessert. Der Einkaufsmanagerindex ISM stieg im Januar um 4,7 Punkte auf 52,6 Punkte. Die Erwartung baldiger Leitzinssenkungen dürfte so weiter gedämpft werden.
Immer noch Nachhall findet auch die Personalie an der Spitze der US-Notenbank Fed. Schon am Freitag hatte die Nominierung des früheren Fed-Gouverneurs Kevin Warsh als Nachfolger für Jerome Powell dem Dollar Auftrieb gegeben. Auch diese Personalentscheidung schürte an den Märkten Zweifel, dass es tatsächlich zu einer deutlichen Lockerung der Geldpolitik in den USA kommen wird.
(AWP)

