Händler ‌erklärten ‌am Montag, die Anleger rund um den Globus hätten auf Wachstumstitel gesetzt und die an der SIX ​schwer gewichteten sicheren Anlagehäfen links liegen ‌gelassen. Die Gefangennahme des ‌venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro durch US-Spezialkräfte habe die Zuversicht der Anleger angeheizt.

«Die Risikobereitschaft hat zugenommen, da die Aktion in Venezuela als einmalig angesehen wird und die ⁠globalen Aktienmärkte durch die Erwartung niedrigerer Energiekosten ermutigt wurden», sagte Bob Savage, Stratege bei BNY.

Der SMI verlor 0,15 Prozent auf ‌13'247 Punkte. Schlusslicht waren ‍Nestle mit einem Minus von 2,9 Prozent. Der Lebensmittelriese ruft ​in mehreren Ländern vorsorglich bestimmte Chargen von verschiedenen Säuglingsnahrungsprodukten zurück. Unter Druck standen aber auch die Pharmakonzerne Novartis ‌und Roche, die jeweils rund ein ⁠Prozent an Wert verloren. ‌

Swiss Re ermässigten sich aus Sorge um wachsenden Preisdruck im Rückversicherungsmarkt um ‍zwei Prozent. Dagegen kletterten Partners Group 4,8 Prozent nach oben. Die Citi-Analysten stuften die Aktien ​des Finanzinvestors angesichts der guten Wachstumsaussichten auf «Kaufen» ‍hoch.