«Ausnahmen von ⁠den Anforderungen an die wirtschaftliche Tragfähigkeit, die Mindestdauer der Börsennotierung und ‌den Streubesitzfaktor sollten nicht allein aufgrund ‌der Marktkapitalisierung gewährt werden», ​teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Damit ist eine schnelle Aufnahme von SpaceX in den Leitindex S&P 500 nach dem geplanten Börsengang faktisch vom Tisch. Unternehmen ‌müssen mindestens zwölf Monate an einer anerkannten Börse notiert sein, bevor sie für den S&P 500 infrage kommen.

SpaceX ​strebt bei seinem Börsendebüt einen Erlös ​von 75 Milliarden Dollar an, was ​einer Bewertung des Unternehmens mit 1,75 Billionen Dollar entspräche und ‌es sofort in die Riege der zehn wertvollsten US-Konzerne katapultieren würde. Während der Konkurrent FTSE Russell neue Regeln ​für ​eine beschleunigte Indexaufnahme angekündigt ⁠hat, für die SpaceX infrage ​kommt, pocht S&P auf ⁠nachweisliche Profitabilität und eine längere Börsenhistorie.

Eine rasche Indexaufnahme nach ‌einem Börsengang kann Liquidität und Sichtbarkeit einer Aktie erhöhen und Mittel passiver Fonds anziehen. Die ‌zusätzliche Nachfrage kann den Kurs stützen.

(Reuters)