Sowohl der Umsatz als auch das operative Ergebnis legten deutlich zu. Die operative Marge ging allerdings leicht zurück. An seiner Jahresprognose hält Sportradar fest.
Von Juli bis September stieg der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 24 Prozent auf 363 Millionen Euro, wie das an der Nasdaq kotierte St. Galler Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der bereinigte Betriebsgewinn (EBITDA) erhöhte sich um 21 Prozent auf 102 Millionen. Die entsprechende Marge lag bei 28,2 Prozent nach 29,0 Prozent im Vorjahr. Es blieb ein Reingewinn von 27 Millionen, ein Plus von 20 Prozent.
Das Wachstum wurde insbesondere von der weiteren Vermarktung des übernommenen Sportrechteportfolios IMG Arena sowie der hohen Nachfrage nach Daten- und Technologielösungen getragen, wie es in der Mitteilung heisst. Auch das Geschäft mit Kunden aus dem Bereich der Prognosemärkte habe zum Wachstum beigetragen. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in den USA mit einem Umsatzplus von 47 Prozent.
Aktienrückkäufe gehen weiter
Zudem setzte das Unternehmen sein Aktienrückkaufprogramm fort. Allein im dritten Quartal wurden den Angaben zufolge Aktien für 157 Millionen US-Dollar zurückgekauft. Seit Jahresbeginn summierten sich die Rückkäufe bis Ende Oktober auf 408 Millionen. Insgesamt wurden seit dem Start des inzwischen auf 1 Milliarde Dollar ausgeweiteten Programms Aktien für 519 Millionen zurückgekauft.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Sportradar weiterhin einen Umsatz von 1,518 bis 1,533 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBITDA von 360 bis 368 Millionen Euro. Währungsbereinigt entspricht dies einem Umsatzwachstum von 19 bis 21 Prozent und einem EBITDA-Anstieg von 24 bis 27 Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge soll gegenüber dem Vorjahreswert von 23,0 Prozent um 70 bis 100 Basispunkte steigen.
(AWP)

