Die Aktien von Logitech fallen nach Börsenstart am Mittwoch in einem leicht negativen Gesamtmarkt rund 5,4 Prozent auf 71,64 Franken. Mit dem schwachen Start belegt Logitech im SMI den letzten Platz.

Grund für die Aktienschwäche des Computerzubehörherstellers ist eine Ratingreduktion der UBS. Nach fast einem Jahr - die Experten der Grossbank führten Logitech seit Anfang Mai 2025 die Titel auf der Kaufliste - stufen sie die Titel nun auf «Halten» herab. Gleichzeitig senkten sie das Kursziel um 10 Prozent von 88 auf 80 Franken. Gegenüber den aktuellen Kursen bedeutet dies aber weiterhin ein Aufwärtspotenzial von über 10 Prozent.

«Wir sind der Ansicht, dass der positive Konsens-Revisionszyklus sich nun abschwächt», schreiben die beiden zuständigen Experten. Ausserdem gebe es Anzeichen für eine Sättigung der europäischen und US-amerikanischen Gaming-Märkte. 

Jüngst gab es aus der Feder des ZKB-Experten hierzu ein etwas differenzierteres Bild: Zwar wird in der Tat mit einem deutlichen Rückgang im PC-Markt gerechnet, doch hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Umsätze von Logitech nur eine «partielle Korrelation» mit der Entwicklung des PC-Marktes oder der Peripheriegeräte aufweist. Anfang März erhöhte die Zürcher Kantonalbank deshalb das Rating auf «Übergewichten».

Mit dieser Neueinschätzung weicht die UBS vom Marktkonsens ab: Laut Daten von LSEG haben seit Jahresbeginn mindestens fünf Analysten ihr Rating für Logitech um mindestens eine Stufe angehoben, während die UBS nun als erstes Finanzinstitut eine Herabstufung vornimmt.

Bei den Kurszielen zeigt sich ein durchwachsenes Bild: Drei Experten haben ihre Prognose erhöht, sechs sie gesenkt. Aktuell empfehlen sieben Analysten den Kauf der Aktie, fünf raten zum Halten und einer zum Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel für die nächsten zwölf Monate liegt mit 92,25 Franken immer noch über 20 Prozent höher als der aktuelle Börsenkurs.

(cash)