In den kommenden Jahren ‌wolle ⁠das Unternehmen dafür zehn Milliarden Dollar ausgeben, teilte ⁠Uber am Mittwoch mit. Genauere Details nannte Uber nicht. Bis Jahresende ‌sei jedoch damit zu rechnen, dass ‌die fahrerlosen Fahrzeuge in ​15 Städten vertreten seien. Derzeit ist Uber in sieben Städten mit Robotaxis unterwegs. Waymo sei dabei ein sehr wichtiger Partner für sein Unternehmen, sagte Uber-Chef Dara ‌Khosrowshahi. Er wolle aber sichergehen, dass Uber nicht abhängig von einem einzigen Partner sei.

Uber und die Alphabet-Tochter Waymo ​arbeiten seit 2023 zusammen. So können Uber-Nutzer ​etwa in Austin und ​Atlanta Fahrten in Waymo-Fahrzeugen buchen. Zuletzt haben sich einem Bericht zufolge allerdings ‌die Beziehungen zwischen beiden Unternehmen verschlechtert.

Im abgelaufenen Quartal profitierte Uber von der Fussball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und ​Mexiko. ​Der Umsatz legte um ⁠zwölf Prozent zu auf 14,19 ​Milliarden Dollar, wie das ⁠Unternehmen mitteilte. Der Nettogewinn verbesserte sich um 77 Prozent ‌auf 2,4 Milliarden Dollar. Allein während der Fussball-WM nutzten dem Unternehmen zufolge mehr als ‌acht Millionen Touristen die Dienste von Uber. 

(Reuters)