Die nächsten Schritte seien «hoffentlich» Gespräche mit der deutschen Regierung und den Betriebsräten, sagte UniCredit-Chef Orcel am Donnerstag in einem Interview des Nachrichtensenders CNBC. «Es sollte kein Problem sein, zu einer Einigung zu kommen, die im besten Interesse aller ist», sagte Orcel. Die Bundesregierung hatte zuletzt erneut heftige Kritik am Vorgehen der Italiener geübt, Bundeskanzler Friedrich Merz hatte aber betont, er werde eine Fusion nicht verhindern. Orcel sagte CNBC, Commerzbank und die Münchner UniCredit-Tochter HypoVereinsbank sollten noch für zwei bis drei Jahre getrennt weiterarbeiten.
Vom Ausgang der Gespräche hänge ab, ob UniCredit eine ausserordentliche Hauptversammlung bei der Commerzbank vor deren nächster planmässiger Hauptversammlung 2027 einberufen werde, sagte Orcel. Er hatte öffentlich damit geliebäugelt, dort alle Anteilseignervertreter auszutauschen. Der Unternehmensberater Harald Christ, der einen der beiden für den Bund reservierten Posten besetzt, hat für 2027 seinen Rückzug angekündigt.
(Reuters)

